Die Weltkarte mit allen Kartenpunkten, Händlern und Quest-Orten. Über die Legende blendest du Arten ein und aus, ein Klick auf einen Punkt zeigt, was dort ist.

52 Wegweiser in Toussaint
Ardaiso-Steinbruch
Allen Leuten, ob sie nun Säufer oder Abstinenzler sind, ist bekannt, dass Toussaints Wirtschaft ganz auf Wein basiert. Weniger hingegen wissen, dass das Herzogtum reich an Schiefer und anderen wertvollen Baustoffen ist, und dass deren Abbau einst die lokale Lebensgrundlage darstellte. Als die frommen Toussaintois dem heiligen Majoran eine Statue errichten wollten, mussten sie das Material nicht aus dem Ausland beschaffen, sondern sie nahmen einfach Ardaiso wieder in Betrieb.
Basane-Hof
Es mag zwar so aussehen, doch Toussaint lebt nicht allein vom Weinhandel. Auch wertvolle Baumaterialien und große Mengen Schurwolle werden exportiert. Auf den Kleewiesen von Mont Crane weiden die verschiedensten Schafrassen, darunter die berühmten Merinos von Toussaint, deren Vliese für aberwitzige Summen verkauft werden. Basane ist eins der Güter, die sich auf die Haltung dieser bemerkenswerten Tiere spezialisiert haben.
Belgaard-Weingut
Der ehemalige Besitzer des Weinguts fiel einem Kredithai zum Opfer und verschuldete sich. Der Kredithai schickte ihm Banditen, um die Schulden einzutreiben. Als denen klar wurde, dass es kein Geld zum Eintreiben gab, ermordeten sie den Mann und alle anderen Bewohner des Anwesens. Und als wäre das nicht Schandtat genug, machten sie das Weingut zu ihrem Basislager und überfielen von dort aus Weintransporte für ihre wilden Sauforgien. Sie waren so wild und so gut ausgerüstet, dass niemand sie besiegen konnte - bis eines Tages ein tapferer Alchemist einen Weintransport durch das berüchtigte Gebiet mit einer hohen Dosis Rizinus versetzte.
Burg Dun Tynne
Um diese Burg rankt sich die düstere Legende von Waltharius de Burly, dem strahlenden Ritter, der Hiltgunt freite, die schöne Prinzessin aus Nazair. Waltharius brach zu einer langen Mission auf, und als er zurückkehrte, fand er seine Frau in fleischlicher Vereinigung mit einem anderen vor. Er geriet in solche Wut, dass er beide erschlug. Die Moral von der Geschicht': Aus Nazair kommt Gutes nicht, und ist dir deine Frau nicht schnurz, halt die Reisen lieber kurz.
Burg Mont Crane
Herzog Zapfbart der Zecher war, wie sein Name nahelegt, nicht gerade ein Abstinenzler. Seine feucht-fröhlichen Ausschweifungen sind aus dem Legendenkanon Toussaints nicht wegzudenken. Vielleicht war es Zapfbarts Dauerrausch, der ihn veranlasste, das Herzogtum mit einer Reihe von Burgen zu umstellen, um es vor den barbarischen Hochländern von der Gorgo zu schützen. Allerdings hat niemals jemand von solchen Leuten gehört.
Chuchote-Höhle
Schenkt man dem Gerede der alten Leute Glauben, so lebte an diesem Ort einst die Flüsterin: eine Waldhexe, deren Leidenschaft es war, anderen zu helfen. Als sie einem gewissen Ritter ins Herz sah, erblickte sie darinnen Schwärze. Sie verweigerte diesem Ritter ihre Hilfe. Der Ritter geriet in Zorn und verbrannte die Hexe bei lebendigem Leib in ihrer Höhle. Kurz darauf wurde er verrückt: Er behauptete, eine seltsame Flüsterstimme zu hören, die niemand sonst hören konnte, und brachte sich um.
Coronata-Weingut
Der Begründer dieser Linie, Stefan de Coronata, bat einst einen Druiden gegen die Raupen um Hilfe, die ihm die Reben wegfraßen. Der Druide empfahl, Marder zu halten, die Insektenlarven lieben. Stefan tat, wie ihm geraten, und befreite nicht nur sein eigenes, sondern auch alle benachbarten Weingüter von der Plage. Für diese edle Tat wurde ihm ein Adelstitel verliehen. Er wählte einen blauen Wolf als Wappentier, nachdem er zu der Einsicht gekommen war, dass ein Auftritt in einer Parade mit einem Marder auf dem Schild ein alberner Anblick sei.
Corvo-Bianco-Weingut
Corvo Bianco steht auf Elfenruinen. In der Älteren Rede ist es als Gwyn Cerbin bekannt. Es gehört zu den ältesten Weingütern des Herzogtums und produziert den einzigartigen Sepremento. Leider hat der ausschweifende Lebensstil des letzten Sprosses der Familie Bolius das Weingut in den Ruin getrieben. Der nächste Besitzer war Baron Rossell. Er versuchte, dem Gut wieder zu seinem einstigen Ruhm zu verhelfen, doch er scheiterte. Corvo Bianco kam unter den Hammer und fiel schließlich der Aufsicht der herzoglichen Schatzkammer anheim.
Denkmal des Propheten Majoran
Während der Regentschaft Herzogin Carobertas suchte ein gewisser Jünger des Propheten Majoran namens Plegmund Toussaint auf. Seine Worte und Taten, zu welchen auch Wunder gehörten, waren dermaßen überzeugend, dass praktisch das gesamte Herzogtum zum neuen Glauben wechselte. Dieser Ausbruch der Frömmigkeit wurde von einem Tempelbau für den Propheten gekrönt, doch das reichte Plegmund nicht. Er überredete die Herzogin, zu Ehren Majorans ein Denkmal zu errichten, das seinesgleichen suchte.
Dulcinea-Windmühle
Herrin Dulcinea war eine Adlige am Hofe der Herzogin Caroberta. Der Legende nach duellierten sich die Ritter um sie, sobald sie auftauchte, und die Edelfräulein fielen vor Eifersucht in Ohnmacht. Doch Herrin Dulcinea war den Pomp am Hof bald leid. Anstatt einen hohen Herrn zu heiraten, nahm sie das Werben eines einfachen Müllers an, verließ den Palast und zog in die Mühle. Es heißt, die beiden hätten dort glücklich bis ans Ende ihrer Tage gelebt.
Fassbindertor
Experten wissen, dass das Geheimnis der Toussainter Weine weniger in seinen Weinbergen als vielmehr in den Eichen seiner Wälder besteht. Fässer aus Eichenholz sind dermaßen begehrt, dass die Holzfäller das Herzogtum kahlgeschoren hätten, wenn ihnen nicht die erbosten Druiden in den Arm gefallen wären. Nach jahrelangen Verhandlungen wurde ein Kompromiss erzielt und ein besonderer Verband ins Leben gerufen: die Böttcherzunft. Dank der strengen Überwachung der Branche durch die Zunft wurde die Forstwirtschaft nachhaltig, und die Zunft wurde zur reichsten der ganzen Stadt. Davon zeugt auch das von ihr finanzierte stolze Tor.
Flovive
Einst wurde die Sansretour-Marsch von einer Froschplage heimgesucht. Herzogin Ademarta setzte einen Preis darauf aus, das Land von den verfluchten Amphibien zu befreien. Doch weder die Ritter noch die Druiden vermochten dies zu vollbringen. Bis eines Tages ein armer Flößer namens Flovive eine Möglichkeit fand. Er bezirzte die Frösche mit seiner Geige, und sie folgten seiner Melodie wie in Trance. Er führte sie aus dem Herzogtum hinaus. Als Erinnerung daran trägt die Siedlung der Flößer von Toussaint bis heute seinen Namen.
Francollarts
Der Caroberta-Wald ist nach der Großmutter der regierenden Herzogin von Toussaint benannt, der Herzogin Carolina Roberta, die nichts mehr liebte als ausgefeilte Versteckspiele in diesem Wald. Aus einem kleinen Fallenstellerposten am Waldesrand ist das ruhige Dörfchen Francollarts entstanden. Hier verkaufen die Jäger, Holzfäller und Imker die Schätze des Waldes. Einmal im Jahr wird das Dorf plötzlich lebendig, wenn Baron Trastamara sein Waldfest gibt und den gesamten Hof zu einem Jagdspektakel einlädt.
Fuchstal
In einem kleinen Tal am Fuße der Gorgo liegt das Dorf Fuchstal. Auf den Feldern dieses Dorfs wachsen - unerklärlich und geheimnisvoll - Töpfe. Irdene Gefäße springen unaufgefordert aus dem Boden, als wäre ein Zaubertrick der Natur am Werke. Menschliches Zutun ist nicht erforderlich. Die Töpfe wachsen in allen Größen und Formen. Fuchstal hat Handelsbeziehungen mit dem Dorf Dudno in Maecht aufgenommen - dort nämlich wachsen - unerklärlich und geheimnisvoll - Topfdeckel. In allen Größen und Formen.
Gefängnis von Toussaint
Es ist schwer vorstellbar, dass das lebendige, heitere Toussaint einst Schauplatz einer schrecklichen Lepra-Epidemie war. Um die Kranken von den Gesunden zu isolieren, wurde auf der Kranichinsel per herzoglichem Dekret eine Leprakolonie eingerichtet. Als alle Einwohner der Kolonie tot waren, verfiel der Komplex allmählich, bis man beschloss, ein Gefängnis daraus zu machen. Dieses ist heute noch in Betrieb.
Geralts Haus
Anwesen, das der Hexer von der Herzogin erhalten hat. Hier kannst du dich zwischen deinen Aufträgen erholen.
Gélenser-Hof
Der alte Gélenser züchtete Rettiche. Ja, Rettiche. Nicht Wein, keine Oliven, nicht mal Rote Bete. Wie er selbst zu sagen pflegte: "Ja verdammt, ich kann doch nicht nur von Brot und Wein leben?!" Der alte Gélenser begründete kein Rettich-Imperium. Seine Familiengeschichte strotzt nicht von Heldenlegenden. Er lebte, zeugte Kinder, pflanzte Rettiche und starb. Oh Majoran, schenke uns allen ein so ruhiges, einfaches Leben.
Hafentor
Bei der Gestaltung der Verteidigungsmauern Hautevilles hatten die Einwohner von Beauclair keine Ahnung, wie sehr ihre Stadt noch wachsen würde. Die pilzförmige Erweiterung Saint Sebastians und das Hafenviertel zwangen die Bürger, eine zusätzliche Passage freizumachen, um den Verkehr zwischen den Vierteln der Hauptstadt zu erleichtern. Manche riefen gar danach, die Mauern komplett einzureißen. Was gab es zu fürchten, wenn die Stadt doch von den tapfersten Rittern aller Zeiten beschützt wurde?
Hafen von Beauclair
Der beste Wein kommt aus Toussaint, das wird jeder Sommelier bestätigen. Viele Flaschen mit berühmten Toussainter Etiketten kosten ein Vermögen und zieren die Tafeln von Königen. Hofbankette ohne Côte-de-Blessure oder Est Est sind praktisch undenkbar. Und hier im Hafen von Beauclair tritt der Wein seine Reise an - sowohl nach Süden ins Herz des Kaiserreichs Nilfgaard als auch in den entlegenen Norden.
Handelsposten
Jeder Kaufmann, der etwas auf sich hält, treibt in der Hauptstadt Toussaints zumindest ein wenig Handel, hört sich bei den "Glöcknerinnen" von Beauclair in Saint Sebastian die neuesten Gerüchte an und sieht im Hafen nach, ob die Dockarbeiter vielleicht ein, zwei Fässer "verloren" haben. Die wichtigen Geschäfte werden allerdings nicht in der Stadt abgewickelt, sondern in diesem nüchternen Händlerlager: einem Außenposten, der weit von der ewigen Wein- und Sangesseligkeit Beauclairs entfernt ist.
Hortense-Weingut
Toussaint rühmt sich seiner weltberühmten Weingüter wie Castell Ravello, Pomerol, Vermentino und Tufo. Die Besitzer legen großen Wert darauf, die erprobten Traditionen und ererbten Rezepte zu pflegen, auf denen die Reputation ihrer Weine basiert. Doch in Toussaint gibt es auch zahlreiche kleinere Weingüter, die keine eigenen Wappen haben. Auch ihre Weine müssen sich erst ein Renommee erwerben, weswegen sich über die Güter noch nicht viel sagen lässt. Hortense ist so ein Weingut.
Hügel von Dun Tynne
Die Hügel von Dun Tynne haben lange brachgelegen. Potenzielle Käufer ließen sich von der blutigen Legende um Waltharius de Burly verschrecken - da das Gut ohnehin nie Weine von Weltruhm produziert hatte, war der Anreiz nicht groß genug. Der letzte Besitzer des Anwesens, ein Adliger namens Roderick, beschloss jedoch, an den Hängen von den Tälern Blessure und Sansretour bis hoch zum Gebäude Wein zu pflanzen. Als investitionssichernde Vorsichtsmaßnahme pflanzte er außerdem Olivenbäume.
Kreuzung bei Dun Tynne
Verehrter Reisender, du hast nun das Gebiet von Dun Tynne betreten. Diese Lande gehören dem edlen Ritter Roderick. Möchtest du ihn besuchen, so halte dich westlich, dann gelangst du zu seiner Burg. Bist du dagegen zum Pittapatte-Flussübergang unterwegs, so setze den Weg nach Norden fort.
Le Gran'place
Toussaints größter Marktplatz platzt fast vor farbenfrohen Ständen. Hier findet man Händler aus aller Herren Länder. Es heißt: Was man auf dem Markt von Beauclair nicht findet, das gibt es nicht. Natürlich kann man Weine aller Rebsorten und Jahrgänge erstehen, aber auch Schiefer aus Ardaiso, Vliese von Basaner Toussaint-Merinos und Olivenöl aus den Hainen von Dun Tynne.
Majoranstor
Die Arbeit am Majoran-Tempel von Beauclair wurde von Plegmund begonnen, dem berühmtesten Jünger des Propheten. Er überredete Herzogin Caroberta, diesen Stadtteil neu zu gestalten und für die reichsten Bürger tiefe Katakombengräber anzulegen. Weniger Begüterte wurden auf dem neuen Friedhof neben dem Tempel bestattet. Die Ärmsten der Armen mussten weiterhin mit dem Orlémurs-Friedhof Vorlieb nehmen, der durch das Tempel- oder Majoranstor mit der Stadt verbunden war.
Metinnator
Toussaints mächtige Flüsse sind nicht der einzige Handelsweg, auf dem der Wein das Herzogtum verlässt. Im Frühjahr wird der Sansretour allerdings zu einem reißenden, kaum noch schiffbaren Strom, und die örtlichen Exporteure nutzen weniger katastrophenträchtige Transportwege. Sie schließen sich zusammen und bilden Karawanen, die sie mit bewaffneten Eskorten über Land schicken. Das Hauptexportziel ist Metinna, dessen Hauptstadt ebenfalls Metinna heißt. In Toussaint scherzt man gern, dass die Metinner mit dem Wein ihre berühmte Fantasielosigkeit zu heilen versuchen.
Mère-Lachaiselongue-Friedhof
Auf dem Belgaard-Weingut kam es einst zu einem spektakulären Giftmord an einer großen Banditenbande, welche die Gegend geplagt hatte. Hernach wollte man die Leichen verbrennen, doch ein gütiger Mann sprach sich dafür aus, dass sogar so verkommene Gestalten wie die Banditen etwas Besseres verdient hatten. Er bezahlte die Bestattung auf einem kleinen Friedhof: Mère-Lachaiselongue. Später starb Ritter Ramon von Gichon den Märtyrertod, als er versuchte, die ständig wiederkehrenden Geister der Banditen loszuwerden.
Mühle des Grafen de la Croix
Die Geschäfte der Familie de la Croix standen noch nie unter einem guten Stern. Ihre Weinreben fielen Adam von Nazairs Versuchen zum Opfer, den Sansretour umzuleiten, und ihre Olivenhaine wurden von einer Plage von Panzerinsekten verschlungen. Danach wollten sie ihre alte Wassermühle wieder in Betrieb nehmen, um sich ihren Unterhalt mit der Brotproduktion zu verdienen. Beinahe hätte es geklappt. Dann erfuhren sie auf die harte Art, dass große Mengen von Mehlstaub in geschlossenen Räumen zu mächtigen Staubexplosionen führen können.
Nilfgaardische Botschaft
Das Herzogtum Toussaint ist ein Vasallenstaat des Kaiserreichs Nilfgaard. Herzogin Anna Henrietta ist die rechtmäßige Herrscherin der Region, doch tatsächlich ordnet sie sich dem Willen ihres älteren Vetters Emhyr var Emreis unter. Es geschah sicherlich nur aus Fürsorge für die gnädige Herzogin und ihr kleines Reich, dass der Kaiser in Toussaint eine Botschaft eröffnete und dort eine Handvoll Würdenträger einsetzte, die in Toussaint leben und mit ihrer umfassenden Erfahrung die Herzogin in ihren durchlauchtigsten Entscheidungen unterstützen.
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Palastgärten
Die herrlichen Gärten an den Ufern des Seidhe Llygad und auch der Palast von Beauclair wurden in den Elfenkriegen beinahe zerstört. Meister Faramond, der die Restaurierung leitete, tat zwar, was er konnte, doch einige der sensibleren Pflanzen waren nicht zu retten. Heute wachsen im beliebten Erholungsgebiet für Höflinge vor allem Fichten, Olivenbäume, Beauclair-Eichen, Rosensträucher, Wacholder, Rhododendron und natürlich Wein.
Palast von Beauclair
Als eines der besterhaltenen Artefakte des Elfenzeitalters wurde der Palast von Beauclair vom nilfgaardischen Architekten Faramond mit großer Liebe zum Detail restauriert und teilweise wieder aufgebaut. Meister Faramond, Gelehrter und Experte nicht-menschlicher Architektur, gilt als Begründer des Neoelfizismus, für den der Herrschersitz von Toussaint ein Paradebeispiel ist.
Plegmund-Brücke
Diese Brücke wurde zu Zeiten Herzogin Carobertas errichtet, um den Verkehr zwischen den Weingütern an beiden Ufern des Sansretour zu erleichtern. Sie wurde nach einem Pilger benannt, der in Toussaint damals berühmt war - ein gewisser Jünger des Propheten Majoran, der an diesem Ort eines seiner zahlreichen Wunder wirkte: Er überquerte den Fluss, ohne nasse Füße zu bekommen.
Rioux-Cannes-Außenposten
Die beliebteste Kulturpflanze in Toussaint gleich nach der Weinrebe ist der Olivenbaum. Er wird hauptsächlich um der Oliven und ihres Öls willen angebaut, doch auch Holzschnitzer wissen den Baum zu schätzen. Was Holz betrifft, ist allerdings die Beauclair-Eiche konkurrenzlos, aus der die unzähligen Weinfässer gefertigt werden. Zentraler Verarbeitungspunkt dieses Holzes in Toussaint ist der Rioux-Cannes-Außenposten der Holzfäller.
Ruinen des Arthach-Palasts
Die experimentellen Versuche des Herzogs Adam von Nazair, die Wasser der Sansretour-Marsch abzuleiten, waren nicht gerade von Erfolg gekrönt - um es milde zu formulieren. Zahlreiche Dörfer und Anwesen und sogar die Elfen-Sommerresidenz Arthach wurden überflutet. Die Sansretour-Marsch verdankt ihre heutige Form diesen Experimenten, bei denen außerdem die halbe Kranichinsel versank. Und im Norden entstand ein unschöner Sumpf, den niemand sicheren Fußes durchqueren kann.
Ruinen des Termes-Palasts
Toussaint war einst ein Elfenland. Der Herzogspalast ist das berühmteste, jedoch nicht das einzige Relikt aus diesen Zeiten. Die Aen Seidhe hinterließen zahlreiche große und kleine Gebäude, über deren Zweck man heute oft nur noch mutmaßen kann. Die Ruinen des Termes-Palasts beispielsweise gelten einigen als Ruhesitz des letzten Elfenkönigs, andere halten sie für einen Tempel zu Ehren einer vergessenen Gottheit. Ihren wahren Zweck wird man wohl nie erfahren.
Ruinen von Fort Astre
Eines Tages bestieg der Herr von Epicéa sein Pferd und schwor, das Schloss zu umreiten - auf dessen Mauern. Leider löste er seinen Schwur nicht ein, sondern fiel schon nach kurzer Strecke von den Mauern ins Verderben. Seine schöne Tochter Kunigunde schwor an jenem Tag, dass sie nur den Mann heiraten würde, der die Tat vollbracht haben würde. So mancher Anwärter verlor beim Versuch, diese grausame Bedingung zu erfüllen, sein Leben. Der Jüngling, der es endlich schaffte, sah das Gemetzel, das sie angerichtet hatte, und befand sie seiner Liebe für unwürdig. Da wurde Kunigunde klar, wie verwerflich sie gehandelt hatte, und sie warf sich von den Burgmauern und starb wie ihre unglücklichen Freier.
Ruinen von Fort Ussar
Burg Ussar gehört zu jener Reihe von Festungen, die während der Regentschaft Herzog Zapfbarts des Zechers errichtet wurden. Leider zeigte sich, dass seine Baumeister der Flasche nicht weniger zugetan waren als er selbst. Dies hatte schwere Baufehler im Fundament zur Folge. Die schlampig gesetzten Steine konnten das Gewicht der Burgmauern nicht tragen, und die Burg stürzte ein. Viele Jahre später wurde aus den Ruinen ein kleines Fort als Unterkunft für die Ritter errichtet, welche die Hauptstraße beschützten. Heute liegt dieses Fort jedoch verlassen.
Ruinen von Tesham Mutna
Es ist weithin als Tatsache anerkannt, dass bei der Sphärenkonjunktion auch Vampire in unsere Welt kamen. Rasch breiteten sie sich über alle Kontinente aus und versuchten, sich an die neue Lage anzupassen. Der Legende nach ließ sich einer von ihnen, Khagmar, in Toussaint nieder. Über seine Taten wird manch finstere Geschichte gemunkelt, doch ist nicht einmal sicher, ob es ihn wirklich gegeben hat. In einem sind sich die Geschichten einig: Khagmars Geschichte ist untrennbar mit der mysteriösen Festung Tesham Mutna verbunden.
Saint Sebastian
Die Stadt Beauclair wuchs rasch in die Grenzen ihrer Stadtmauern hinein und darüber hinaus. So entstand die Unterstadt, die nach ihrem Gründer Saint Sebastian benannt ist. Heute leben hier vor allem Arbeiter und Handwerker. Saint Sebastian verbindet Hauteville mit dem Hafen, welcher das Handelszentrum von Beauclair und des gesamten Herzogtums ist.
Sansretour-Tal
Das Sansretour-Tal ist der Mittelpunkt der Welt des Weinbaus. An seinen Hängen findet man Castell Ravello, Coronata und Vermentino, die Weingüter berühmter Winzerfamilien, die sich seit Jahrhunderten der Neid aller anderen Winzer auf sich ziehen.
Seidhe-Llygad-Amphitheater
Am Ufer des Sees Seidhe Llygad, auch Auge des Berges genannt, liegt ein altes Amphitheater. Dies ist ein weiteres Relikt aus Toussaints elfischer Vergangenheit. Im Jahre 1178 wurde das Bauwerk restauriert, damit die berühmtesten Theatervirtuosen Beauclairs wieder darin auftreten konnten. Leider wurde die große Wiedereröffnung von einem tragischen Ende überschattet: Die Hauptdarstellerin kam auf mysteriöse Weise ums Leben. Seitdem gilt der Ort als verflucht, und kaum jemand wagt sich noch in die Nähe.
Trastamara-Jagdhütte
Amadis de Trastamara erhielt als Anerkenntnis seiner Verdienste um Toussaint dieses Anwesen von Herzogin Caroberta. Doch das Geschenk hatte nicht nur einen Haken: Es zeigte sich, dass es auf dem Anwesen spukte, und - noch schlimmer - dass eine beachtliche Steuerschuld darauf lastete. Trastamara bat die Druiden von Caed Myrkvid um Rat und erhielt diese Auskunft: Wenn mit dem Geist keine Einigung möglich sei, müsse das Anwesen aufgegeben werden.
Turniergelände
Tradition ist in Toussaint heilig. Das schöne Herzogtum pflegt viele Traditionen, von denen die berühmteste wohl die spektakulären Ritterturniere sind, die bei jeder größeren festlichen Gelegenheit ausgerichtet werden. Sie sind nicht nur in Nilfgaard, sondern auch im Norden berühmt und hoch angesehen. Daher reisen buchstäblich aus der ganzen Welt Ritter an, um gegen die Blüte der Ritterschaft von Toussaint anzutreten und Ruhm und Ehre zu erlangen.
Verlassenes Casteldaccia-Anwesen
Maximus Macrinus war ein fahrender Ritter, der für seine Gnadenlosigkeit gegenüber Banditen in Champs Désolés berühmt war. Nach einer langen und ereignisreichen Karriere hängte er sein Schwert über den Kamin des Anwesens seiner Familie und setzte sich zur wohlverdienten Ruhe. Niemand weiß, wie es zum nachfolgenden Mord an seiner ganzen Familie kam. Einige behaupten, ein Riese sei von den Bergen herabgestiegen, andere meinen, Macrinus hätte es sich mit einer der größeren Hansen verscherzt. Fest steht nur, dass heute niemand, der bei Verstand ist, sich in die Nähe von Casteldaccia wagt.
Weingut Castell Ravello
Kennern zufolge können sich nicht einmal die besten Weine Metinnas und Albas mit den mittelmäßigen Weinen aus dem Sansretour-Tal messen. Unter den zahllosen kleinen und großen örtlichen Weingütern ist Castell Ravello das berühmteste - aus gutem Grund. Von seinen Hängen stammen Pomino, Fiorano, Erveluce und Est Est, die unangefochtenen Könige unter den Weinen.
Zum Basilisk
In alten Tagen erzählte Adam de Guy, der Besitzer des "Basilisken", gern davon, wie die Taverne zu ihrem Namen gekommen war. Dieser Geschichte zufolge hatte de Guy als Knappe mit seinem Ritter zusammen einen blutdurstigen Basilisken besiegt. Von da an hing viele Jahre lang ein Monsterkopf über dem Eingang der Herberge, bis ein Reisender aus Oxenfurt herausfand, dass es sich dabei um eine recht dilettantische Fälschung aus Teilen von Schweinen, Wieseln und Fasanen handelte. De Guy nahm gekränkt die Trophäe ab, aber die Taverne behielt ihren Namen.
Zum Silbernen Salamander
Wenn man den nilfgaardischen Besitzer Calixte Moire nach dem Namen seines Etablissements fragt, erinnert er an die zweite Schlacht von Sodden. Sein Vater Antoine zeigte bei dieser Schlacht besondere Tapferkeit und wurde dafür vom Kaiser persönlich mit einer Medaille des Silbernen Salamanders ausgezeichnet.
90 Quests in Toussaint

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