Pomp und seltsame Umstände
Pomp and Strange Circumstance
Hauptquest
Toussaint empfohlen ab Stufe 49 Blood and Wine
Auf der Weltkarte
Aus dem Journal
Der Hexer hatte endlich das Biest von Beauclair besiegt. Die erlauchte Herzogin Anna Henrietta lud ihn zu einer Zeremonie ein, bei der sie ihm den Orden von Vitis Vinifera verleihen wollte, Toussaints höchste Auszeichnung.
Geralt, der uneitelste Mann der Welt, besaß keinerlei Garderobe, die das Protokoll nicht verletzen würde oder für einen solchen Anlass angemessen wäre. In ihrer Großzügigkeit erklärte sich die Herzogin bereit, für ein neues Gewand aufzukommen.
Regis, der nichts Besseres zu tun hatte, begleitete den Hexer zur Anprobe beim Schneider. Dort erzählte ihm der Vampir, was sein Herz bedrückte. Er hatte nämlich den Verdacht, dass Syanna von Anfang an fünf Morde geplant hatte. Er wollte die Identität des fünften geplanten Opfers wissen. Er schlug Geralt vor, die Sache bis zum Ende zu verfolgen.
Zunächst suchten sie den Schuhputzer auf. Der Junge führte sie zu einem Armenhaus, wo sie erfuhren, dass Syanna tatsächlich fünf Morde geplant hatte. Sie hatte Rache an jenen üben wollen, die sie vom Hof und aus dem Herzogspalast verbannt hatten. Das letzte Opfer sollte ihre eigene Schwester sein, Herzogin Anna Henrietta.
Geralt überlegte, ob er Syanna zur Rede stellen sollte.
Geralt kam zu dem Turm, wo Syanna eingesperrt war. Nachdem er mit ihr gesprochen hatte, machte er sich auf dem Weg zur Zeremonie, um seine Auszeichnung entgegenzunehmen.
In ihrem Namen und im Namen ihrer Untertanten dankte Anna Henrietta Geralt dafür, dass er das Biest von Beauclair zur Strecke gebracht hatte, und überreichte ihm den Orden von Vitis Vinifera. Glücklicherweise war die Zeremonie kurz, sodass es nicht auffiel, dass der Hexer das Protokoll verletzte und damit auch Ihre Majestät bei Hofe.
Nach der Zeremonie musste sich Sylvia Anna ihren Klägern stellen. Ihre Befragung endete jedoch in einer Tragödie. Obwohl ihr mörderischer Plan vereitelt wurde, als ihre "Mordwaffe", der Vampir Dettlaff, aus dem Spiel genommen wurde, wollte Syanna die Sache eigenhändig zu Ende bringen. Indem sie ihre Bereitschaft zu Versöhnung heuchelte, täuschte sie alle Anwesenden und stieß ihrer Schwester eine Haarnadel ins Herz. Anarietta starb sofort und niemand konnte es verhindern - nicht mal der Hexer mit seinen blitzschnellen Reflexen.
Als wunderschöne Frau, in der Blütezeit ihres Lebens, tat Anna Henrietta am Fuße ihres eigenen Palastes ihren letzten Atemzug. Als sie starb, war sie in Gedanken beim Unterzeichner ... Trauer überwältigt mein Herz, während ich diese Worte niederschreibe und Tränen benetzen meine Augen.
Der verdorbene Samen, Sylvia Anna, verging danach sofort ohne Verhandlung oder Prozess durch die Klinge eines treuen Herzogwächters.
Nach der Zeremonie musste sich Sylvia Anna ihren Klägern stellen. Als Geralt im Vorfeld mit Syanna gesprochen hatte, waren einige private Themen zur Sprache gekommen. Diese sorgten nun unter den Schwestern für ein erhitztes Streitgespräch. Die urteilende Versammlung betrachtete dies als öffentliche Zurschaustellung unschöner privater Angelegenheiten. Doch mein Herz sieht dies als glückliche Wende des Schicksals. Denn wir wissen nicht, was passiert wäre, wenn der Groll, der sich über Jahrzehnte angestaute hatte, kein Ventil gefunden hätte.
Nach Verlassen des Palasts suchte Geralt Regis in dessen Krypta auf. Sie genossen die wohl verdiente Ruhe und schlürften dabei Regis' ausgezeichneten - wie mir beide versicherten - Alraunenschnaps.
Geralt stattete der Krypta einen Besuch ab, in der beide Schwestern zur letzten Ruhe gebettet worden waren. Dann besuchte er Regis, um seine wohlverdiente Ruhe zu genießen - mit einem Krug Alraunenschnaps des Vampirs.