Papierkrieg
Paperchase
Nebenquest Toussaint empfohlen ab Stufe 36 Blood and Wine
Aus dem Journal
Leider ließ Geralt sich hinreißen und vom Bankier Giacomo Cianfanelli aus der Fassung bringen. Der Zorn stand ihm ins Gesicht geschrieben, als er über die Wachen herfiel. So wurde er in jenem Institut zu einer Persona ganz und gar non grata.
Eines Tages traf Geralt einen Bekannten, der ihn beiseitenahm. Er war der Besitzer eines Weinguts, für den Geralt vor einiger Zeit einen Auftrag erledigt hatte. Damals war der Mann gerade nicht flüssig gewesen. Da er Geralt aber irgendwann anständig bezahlen wollte, hatte er bei der örtlichen Bank ein Sparkonto auf Geralts Namen eingerichtet. Nun war einiges an Zinsen zusammengekommen. Der Hexer musste nur zur Bank gehen und die Summe abheben.
Nach langen Grabenkriegen gegen die Bankbürokratie gelangte Geralt endlich zum Bankier Giacomo Cianfanelli. Leider war Giacomo gerade ebensowenig flüssig wie Geralts Auftraggeber vor vielen Jahren. Geralt beschloss, das Risiko einzugehen und eine Woche zu warten, allerdings nur unter der Bedingung, keine weiteren Dokumente mehr vorlegen zu müssen.
Geralts Besuch bei der Cianfanelli-Bank endete sehr hexerartig. Geralt verdrosch die Wachen, die ihn zurückhalten wollten, kämpfte sich zum Eigentümer der Bank durch und machte überaus deutlich, dass er nicht bereit war, weitere Verzögerungen hinzunehmen. Er verschaffte sich so viel Geld, wie er greifen konnte, und erhielt obendrein die zweifelhafte Ehre, auf der Liste unerwünschter Kunden zu landen.
Cianfanelli hielt Wort und gab dem Hexer nicht nur das Geld, sondern auch noch einen Bonus - ein altes Familienerbstück. Dem Bankier war es offenbar ernst mit dem Mantra, das seine Angestellten ständig wiederholen mussten: Wir sorgen für Ihre Geld, als wäre es unseres, und der Kunde ist König.