Weinfehden: Deus in Machina
Wine Wars: The Deus in the Machina
Nebenquest
Toussaint empfohlen ab Stufe 42 Blood and Wine
Aus dem Journal
Matilda und Liam bestanden beide von Anfang an darauf, dass die Probleme auf ihren Weingütern kein Zufall waren. Natürlich bezichtigten sie sich gegenseitig der Sabotage. Geralt argwöhnte, dass mehr dahintersteckte, und seine Intuition erwies sich ein weiteres Mal als zuverlässig. Als er sich um die Probleme auf den Weingütern gekümmert hatte, war er auf einige Aufzeichnungen gestoßen. Aus denen ging hervor, dass jemand absichtlich Archesporen auf beiden Gütern gepflanzt hatte. Außerdem hatte der Hexer den Schlüssel zu einem Unterstand gefunden, in dem die Schösslinge der Monsterpflanzen gelagert worden waren.
Der Unterstand war fast ganz leer. Jedenfalls fand der Hexer keinen Hinweis auf die Person, die hinter der Sabotage auf Coronata und Vermentino steckte. Das Rätsel blieb ungelöst.
Geralt durchsuchte den Unterstand und erfuhr, dass die Sabotage auf Coronata und Vermentino auf Graf Vladimir Crespi zurückging.
Geralt beschloss, die Identität des Saboteurs für sich zu behalten. Die Gründe sind nur ihm selbst bekannt, auch die vorzüglichsten Dichter kennen sie nicht. Noch nicht einmal ich. "Hexer sind wie Katzen, sie gehen ihre eigenen Wege", wie man so schön sagt.
Was Geralt herausfand, warf ein anderes Licht auf Liams und Matildas Zwist. Offenbar hatte Graf Crespi mit Absicht für diese Zwietracht gesorgt. Sie beschlossen, ihn zu überlisten. Liam und Matilda begruben ihre Streitigkeiten und gründeten ein Konsortium.
Im wilden Caroberta-Wald stieß Geralt auf einen verschlossenen Unterstand. Zuvor war er, als er Matilda de Vermentino auf ihrem Weingut geholfen hatte, auf ein verlassenes Lager gestoßen, das von Archesporen überwuchert war. Inmitten der Überreste des Lagers hatte er einen Schlüssel gefunden. Manchmal kann unser Held ja neugierig sein, also probierte er den Schlüssel hier aus. Voilà! Die Tür schwang auf, und Geralt ging hinein, um nachzusehen, was er finden würde ...
In Toussaint ist es ein größeres Verbrechen, Wein zu vergießen als Blut. Einst waren Familienfehden, Morde, Vergiftungen an der Tagesordnung gewesen - unterm Strich Ereignisse, die man als Weinkriege bezeichnen konnte. Heutzutage greifen die Winzer nicht mehr zu gar so drastischen Methoden, doch die gelegentliche Sabotage hier und da bleibt ein wesentliches Element des lokalen Wettbewerbs ... Auf seinen Streifzügen durch das Herzogtum stieß Geralt auf Hinweise auf ein solches Weinscharmützel. Er beschloss, sich der Sache anzunehmen.
Am Ende seiner umfangreichen Nachforschungen fand der Hexer am Rande des Caroberta-Walds ein ganzes Arsenal von Schösslingen gelber Archesporen. Außerdem stieß er auf Notizen, die nahelegten, dass der findige Graf Crespi seine Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen versucht hatte, indem er den Weingütern die tödlichen Pflanzen unterjubelte. So erfuhr Geralt nach einer Kette von Zufällen, dass Wein in Toussaint so hoch geschätzt wurde, dass um seinetwillen sogar gemordet wurde. Reisen erweitern tatsächlich den Horizont.