Maskerade für Fortgeschrittene
Extreme Cosplay
Nebenquest
Toussaint empfohlen ab Stufe 40 Blood and Wine
Aus dem Journal
Reisen kann tödlich langweilig sein - nichts als langsames Dahinkriechen, die Sonne, die einem in den Nacken brennt, und das endlose Zirpen der Zikaden. Manchmal ist es aber auch sehr kurzweilig. Dies erfuhr Gaston, einfacher Händler aus Toussaint, als er am Wegesrand einen tödlich Verwundeten fand. Er half, so gut er konnte, doch der Unbekannte war bald verblutet. Kaum war er tot, erschien der Held meiner Geschichte - Geralt.
Die Geschichte nahm eine überraschende Wendung. Das Massaker war von Elfenstatuen angerichtet worden, die Durand einige Wochen zuvor erworben hatte. Diese Statuen waren eigentlich Golems, eine Falle von Divethaf, dem letzten Elfenkönig von Toussaint, um seinen Eroberer und Peiniger König Ludovic zu töten. Divethafs Falle war jedoch nie zugeschnappt, und die Golems hatten all die Jahrhunderte hindurch friedlich gewartet, bis sie von einer Formel erweckt wurden, die Durand bei einer historischen Rekonstruktion zitiert hatte.
"Alles, was man kostenlos kriegt, ist eine Faust ins Gesicht!" - das sagt unser Freund Zoltan gerne. Geralt hat sich diesen Spruch offenbar besonders gut gemerkt. Da ihn niemand dafür bezahlte, die Sache genauer zu untersuchen, strengte er sich auch nicht allzu sehr an damit, sondern ließ die Leiche liegen, wo sie war, und ritt davon ... in den Sonnenuntergang.
Geralt arbeitet zwar üblicherweise allein, doch er machte eine Ausnahme und gestattete Gaston, ihn zu begleiten. Zusammen folgten sie der Spur des Toten zurück zu einem augenscheinlich friedlichen Anwesen. Drinnen fanden sie jedoch umgeworfene Tische, zerbrochenen Hausrat und weitere Leichen. Immerhin stellte sich heraus, dass der Besitzer der Villa, Durand Faucher-Plamondon de Savarin, das Massaker überlebt hatte und ihnen sagen konnte, was geschehen war. Offenbar hatten er und seine Gefährten vom Freundeskreis der Geschichte von Toussaint versehentlich irgendein Monster beschworen. Geralt wusste, dass er das Monster noch einmal beschwören und besiegen musste, bevor es noch mehr Opfer forderte.
Mancher mag es kaum glauben, aber es stimmt wirklich, dass Hexer Blut über Meilen hinweg riechen können. Blutgeruch war auch der Grund, dass Geralt in Toussaint vom Wege abbog und ein augenscheinlich friedliches Anwesen genauer untersuchte. Die Blutspuren an den verschlossenen Türen verhießen nichts Gutes ...
Geralt hörte sich Gastons Geschichte an, kam zu dem Schluss, dass es hier nichts für einen Hexer zu tun gab, und zog weiter.
Dann überlegte der Hexer es sich jedoch und beschloss, sich der Sache doch noch anzunehmen.