Pferdephantome
Equine Phantoms
Hexerauftrag
Toussaint empfohlen ab Stufe 44 Blood and Wine
Aus dem Journal
Geralt prahlt gerne, alle Monster der Welt schon einmal gesehen zu haben. Doch einmal geriet diese seine Überzeugung ins Wanken. Auf seinen Reisen durch Toussaint stieß der Hexer auf eine Einsiedlerin, die darüber klagte, dass ein unsichtbarer Geist sie plage und noch ihr Ende sein werde. Der Hexer war skeptisch, nicht zuletzt, weil ihm nicht klar war, wie er etwas Unsichtbares besiegen sollte.
Doch das Leid der Frau schien groß zu sein, und er beschloss, ihr zu helfen.
Geralt nahm eine Dosis des Tranks, den die Einsiedlerin bereitet hatte, zu sich, um ihren Plagegeist verfolgen zu können. Dieser Trank hatte eine unerwartete Nebenwirkung: Geralt konnte sich plötzlich mit seinem lieben Pferd Plötze unterhalten.
Gemeinsam stellten Hexer und Pferd den albtraumhaften Geist. Es stellte sich heraus, dass es der Geist eines Ritters und ehemaligen Liebhabers der Einsiedlerin war, der ein schreckliches Verbrechen begangen hatte: Im Zorn hatte er die Peitsche genommen und sein eigenes Pferd totgeschlagen. Nun war sein Geist ruhelos, denn die Einsiedlerin hatte sich geweigert, ihm die Untat zu vergeben.
Es war Plötze zu verdanken, dass die Geschichte dennoch gut ausging. Plötze hatte beschlossen, dem Geist im Namen des ermordeten Pferdes zu vergeben.
Je nach Ausgang: … Nun war sein Geist ruhelos, denn die Einsiedlerin hatte sich geweigert, ihm die Untat zu vergeben.
Leider ging die Geschichte nicht gut aus, denn auch Plötze weigerte sich, dem Geist im Namen des ermordeten Pferdes zu vergeben. Geralt besiegte den Geist des Ritters, musste jedoch annehmen, dass der Sieg nur vorübergehend sein und der Geist die Einsiedlerin bald wieder plagen würde, bis sie ihm seine Tat verziehen haben würde.
Je nach Ausgang: … Dieser Trank hatte eine unerwartete Nebenwirkung: Geralt konnte sich plötzlich mit seinem lieben Pferd Plötze unterhalten.
Doch Geralt beschloss, seine Zeit keinen Geistern zu widmen, die er nicht sehen konnte. Nach einer Weile kehrte er zur Einsiedlerin zurück und erfuhr, dass Plötze sich als echte Hexerin erwiesen und das Problem höchstpersönlich gelöst hatte.
Je nach Ausgang: … Dieser Trank hatte eine unerwartete Nebenwirkung: Geralt konnte sich plötzlich mit seinem lieben Pferd Plötze unterhalten.
Doch anstatt den geheimnisvollen Geist aufzuspüren, wandte Geralt sich anderen Angelegenheiten zu.
Leider bewahrheiteten sich Geralts schlimmste Befürchtungen, als er die Einsiedlerin später noch einmal besuchte: Er fand sie tot auf, und die Spuren an ihrem Körper wiesen darauf hin, dass Marcello als Nachtmahr zurückgekehrt war und ihr das Blut ausgesaugt hatte.
Geralt dachte eine Weile über die Natur menschlicher Halsstarrigkeit und falsch verstandenen Stolzes nach. Doch wenn ich ihn einigermaßen kenne, dann wird er nicht lange gegrübelt haben. Der Hexer ist ein Mann der Tat, kein Philosoph, und wie jeden Tag rief die Straße.