Das Hunger-Spiel
The Hunger Game
Nebenquest
Toussaint empfohlen ab Stufe 42 Blood and Wine
Auf der Weltkarte
Aus dem Journal
Der Hexer hatte beschlossen, den Wicht nicht zu töten. Das war ein Glück, denn das Monster erwies sich als eine Frau namens Marlene, die vor langer Zeit mit einem schrecklichen Fluch belegt worden war. Diesen Fluch hatte der Hexer gebrochen, und so erfuhr er Marlenes Geschichte. Der Fluch hatte die Frau schlimm leiden lassen, zu ewigem Hunger verdammt, der nicht zu stillen war. Geralt mit seinem großen Herzen brachte es nicht fertig, die Frau sich selbst zu überlassen. Er lud sie nach Corvo Bianco ein, jenem Weingut, das die Herzogin ihm zum Dank für seine Dienste gewährt hatte. Der Haushofmeister des Anwesens nahm Marlene unter seine Fittiche. Geralt beschloss, ein paar Tage später nach der geheilten Frau zu sehen.
Geralt hatte seine Großzügigkeit bewiesen, als er Marlene einlud, sich auf Corvo Bianco zu erholen. Nach einer Weile hatten die beiden ein offenes Gespräch, und Marlene teilte dem Hexer ihre Sorgen mit. Der Fluch hatte sie Jahrhunderte lang in den Fängen gehabt, und so hatte sie alle ihre Lieben überlebt. Nun hatte sie niemanden in der Welt. Die Zeit war nicht stehen geblieben, die Dinge hatten sich verändert, und Marlene war nun eine Fremde in dieser Welt. Geralt kam zu dem Schluss, dass nur ein Leben unter Menschen Marlenes Gleichgewicht wiederherstellen konnte. Marlene willigte ein, und so trennten sich die Wege der beiden einige Tage später, als sie aufbrach, um ein neues Leben zu beginnen.
Marlene erwies sich als offener, ehrlicher Mensch. Geralt und sie hatten ein freundliches Gespräch, in dem sie übereinkamen, dass Marlene fürs Erste auf Corvo Bianco bleiben würde. Sie würde sich dort um die Küche kümmern. So kam Geralt nicht nur in den Genuss von Marlenes Dankbarkeit, sondern hatte nun auch eine fähige Köchin - der Haushofmeister war in dieser Hinsicht leider untalentiert und brachte es fertig, sogar Wassertöpfe anbrennen zu lassen. Marlene vertraute dem Hexer außerdem an, dass ihr Vater vor langer Zeit eine Mitgift für sie zusammengetragen hatte, die mutmaßlich unberührt in den Kellern des Trastamara-Anwesens lag.