Es kann nur einen geben

There Can Be Only One

Nebenquest Toussaint empfohlen ab Stufe 43 Blood and Wine

Aus dem Journal

Geralt hörte ein Gespräch zwischen zwei Rittern mit an. Einer der beiden hatte sich einem geheimnisvollen Ritual unterzogen, das am Ufer des Lac Célavy stattgefunden hatte.

Am See fand Geralt einen Einsiedler, der ihm ein wundersames Schwert versprach. Geralt musste beweisen, dass er nach den fünf Rittertugenden lebte, wenn er das Schwert haben wollte.

Geralt hatte bewiesen, dass er nach den fünf Rittertugenden lebte.

In einem Zweikampf auf der Oberfläche des Sees besiegte Geralt den mysteriösen Einsiedler. Zu seiner großen Überraschung war der Einsiedler gar kein Mann. Er entpuppte sich als die Dame vom See in Verkleidung. Geralt war dieser Dame vor Zeiten schon einmal begegnet. Die Dame vom See gab ihm das Legendenschwert Aerondight.

Der Hexer traf einen Einsiedler, der ihm den Fehdehandschuh hinwarf und ihn zum Duell forderte.

Nach einem wilden, herrlichen Kampf überwältigte Geralt den Einsiedler. Zu des Hexers Verblüffung stellte sich heraus, dass er niemand anderes als die Dame vom See in Verkleidung war. Geralt war ihr vor langer Zeit schon einmal begegnet. Wie versprochen, gab die Dame vom See Geralt das Legendenschwert Aerondight.

Leider gelang es Geralt nicht zu beweisen, dass er die fünf Rittertugenden besaß.

Geralt gelangte zwar zur Insel im Lac Célavy, fand dort aber niemanden vor. Vermutlich hatte er zu lange gewartet, um die Sache zu untersuchen. Wir wissen ja, dass das Schicksal nicht gerne wartet.

An einem Anschlagbrett in Toussaint fand Geralt eine mysteriöse Aufforderung zu einem Test der Tugenden an alle, die es wagten. Wer sich der Herausforderung stellen wollte, sollte sich auf einer Insel im Lac Célavy einfinden. Unser Hexer fand diese Mitteilung interessant genug, um sehen zu wollen, was es mit der Prüfung auf sich hatte.

Die Tapferkeitsprobe war nicht gerade ein Klacks, aber Geralt bestand sie mit Bravour, indem er einen außergewöhnlichen Gegner besiegte. So bewies er, dass ihm die Rittertugenden nicht gänzlich fremd waren.

Der Hexerkodex verlangt von seinen Individuen keine Ehrenhaftigkeit, doch Geralt war selbst ein ehrenhafter Mensch. Daher bestand er die Ehrenprobe mit fliegenden Fahnen.

Von Hexern erwartet niemand Mitgefühl, da ihr Berufsbild allgemein wenig Gelegenheit bietet, Gnade walten zu lassen. Geralt gelang es dennoch zu zeigen, dass er mitfühlend und also im Besitz dieser Tugend war.

Großzügigkeit ist eine herausfordernde Tugend, denn sie hat den Nachteil, dass sie den, der sie demonstriert, auf jeden Fall etwas kostet. Viele Leute zeigen problemlos Ehre oder Tapferkeit, aber wenn es ihnen an die Börse gehen soll, erweist sich diese plötzlich als ganz und gar zugeknüpft. Zum Glück gehörte Geralt nicht zu diesen Leuten. Er zeigte sich als großzügiger Mann und hatte damit auch diese Tugendprobe bestanden.

Unter den Tugenden ist die Weisheit am seltensten zu finden und am schwierigsten zu beweisen. Immerhin halten die meisten Leute sich für weise, und die Welt ist dennoch voller Armleuchter. Geralt überschätzte sich in dieser Hinsicht jedoch nicht. Er hielt es eher mit jenem berühmten Philosophen, der wusste, wie wenig er wusste. Vielleicht gelang es ihm deswegen, die Weisheitsprobe zu bestehen.

Ziele

  1. [Optional] Lies die Inschriften auf den Steinen.
  2. Kehre zum Einsiedler zurück und lass ihn deine Taten beurteilen.
  3. Warte auf eine Chance, deine Tapferkeit unter Beweis zu stellen.
  4. Warte auf eine Chance, deine Ehrenhaftigkeit unter Beweis zu stellen.
  5. Warte auf eine Chance, dein Mitgefühl unter Beweis zu stellen.
  6. Warte auf eine Chance, deine Großzügigkeit unter Beweis zu stellen.
  7. Kämpfe gegen den Einsiedler.
  8. Sag dem Einsiedler, dass du bereit bist, gegen ihn zu kämpfen.
  9. Warte auf eine Chance, deine Weisheit unter Beweis zu stellen.
  10. Untersuche die Insel im Lac Célavy.
  11. Sprich mit dem Einsiedler.

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