Das Biest von Toussaint
The Beast of Toussaint
Hauptquest
Toussaint empfohlen ab Stufe 35 Blood and Wine
Auf der Weltkarte
Aus dem Journal
Nach langem, zähem Kampf war der Riese erschlagen, und die Sieger konnten sich einander vorstellen. Es entspann sich ein Gespräch, wie es neben frischen Monsterkadavern häufig vorkommt. Der junge Riesenschlächter erzählte den drei Eintreffenden das Neueste: Das Biest hatte wieder zugeschlagen. Die Leiche des jüngsten Opfers war am nahen Flussufer zu besichtigen. Geralt beschloss, den Ort des Verbrechens aufzusuchen und in Augenschein zu nehmen. Milton hielt es für klug und höflich, den Hexer zu begleiten.
Als Geralt am Flussufer eintraf, war das Opfer nicht mehr dort. Anscheinend hatte die herzogliche Wache die Leiche in den kühlen Keller des Corvo-Bianco-Weinguts gebracht. Der Hexer, ganz aufmerksamer Beobachter, fand jedoch einen Hinweis, den die Soldaten übersehen hatten. Auf Basis dieses Objekts und mit Miltons Hilfe gelang es ihm, die Identität des letzten Opfers des Biests zu ermitteln. Was allerdings Spezies, Geschlecht oder Familie der Kreatur anbetraf, die den Mord begangen hatte, so tappte er weiterhin im Dunkeln. Hier konnte nur eine Autopsie Aufschluss geben. So machte Geralt sich nach Corvo Bianco auf - diesmal allein, da die Pflicht Milton in den herzoglichen Palast gerufen hatte.
Leider ging es auf Corvo Bianco nicht mit rechten Dingen zu. Als der Hexer sich näherte, vernahm er Kampflärm. Auf dem Anwesen fand er die Leichen von Wachmännern vor, da nur Momente vorher eine Bruxa zugeschlagen hatte. Geralt besiegte die Vampirin im Handumdrehen. Doch sie war nicht das Biest in Person, sondern allenfalls mit dem Biest im Bunde. Die Verbindung zwischen Bruxa und Biest erschloss sich dem Hexer nicht, und er wusste nach wie vor nicht, was das für eine Kreatur war, die die Vampirin zu ihrem Überfall auf das Weingut verleitet hatte. Er brauchte Informationen zu den bisherigen Opfern des Biests. Es war zu vermuten, dass er bei der Herzogin mehr erfahren würde. So brach er auf, um sie zu treffen.
Anna Henriettas Zeit war kostbar. Dieser Umstand machte Audienzen bei ihr zu einer seltenen Angelegenheit. Gerade jetzt war sie besonders beschäftigt, da vor den Toren der Hauptstadt das Ritterturnier von Toussaint stattfand. Doch Geralt schaffte es, mit der Person zu sprechen, die ihn bestellt hatte. Sie trugen zusammen, was sie über das Biest wussten oder mutmaßten. Dabei stellten sie fest, dass als nächstes Opfer vermutlich Milton de Peyrac-Peyran vorgesehen war.
Geralt und Anna Henrietta rannten wie die Hasen durch die Palastgärten. Ironischerweise fand dort gerade das traditionelle Hasenjagd-Spiel statt. Die Hauptrolle spielte ausgerechnet Milton - im Hasenkostüm saß er in den Gärten im Versteck und wartete darauf, von den Teilnehmern auf Basis von Hinweisen gefunden zu werden, die sie bei verschiedenen Herausforderungen erlangen konnten. Die Herzogin und der Hexer hatten allerdings keine Zeit für solchen Mumpitz und beschafften sich die Hinweise, indem sie die Regeln brachen.
Geralt und Anna Henrietta hatten alle Hinweise zusammengetragen und herausgefunden, dass Milton sich in einem Gewächshaus versteckte. In aller Eile waren sie dorthin aufgebrochen. Leider kamen sie zu spät. Inmitten des üppigen Grüns fanden sie nicht nur Miltons erkaltenden Leichnam, sondern auch seinen Mörder, der noch über ihm stand. Der Hexer trat einen Schritt auf ihn zu - da stürzte der Mörder davon. So endete die erste Phase von Geralts Nachforschungen, und es entspann sich ein wilde Verfolgungsjagd.
Geralt war gerade erst in Toussaint eingetroffen, als er auch schon einen ersten Eindruck vom Lokalkolorit bekam. Er zockelte auf der Hauptstraße dahin und schwatzte mit Milton und Palmerin, da bot sich ihm plötzlich ein höchst ungewöhnlicher Anblick: Ein Ritter in voller Ausstattung stürmte gegen eine Windmühle an! Die Situation wurde gleich verständlicher, als hinter der Windmühle ein Riese hervorsprang und seinerseits den Ritter angriff. Und noch ehe jemand "Typisch Toussaint!" sagen konnte, befanden sich der Hexer und alle drei Ritter auch schon mittendrin im Kampf gegen den Giganten, außerdem in den frischen Ruinen der Mühle und in einer panischen Schafherde.
Geralt und die Herzogin gingen in der Hoffnung auseinander, ihre Aufgabe bald hinter sich zu bringen. Geralt zog los, um den goldenen Fisch zu holen. Als er es geschafft hatte, fand er darin verborgen einen kleinen Schlüssel. Darüber dachte er kurz nach und kam zum Ergebnis, dass es in den Palastgärten nicht allzu viele verschlossene Türen gab. So verwarf unser scharfsinniger Held seinen ursprünglichen Plan, und statt sich mit der Herzogin zu treffen, machte er sich eilends auf die Suche nach einer Tür, die abgeschlossen war. So gelangte er in ein Treibhaus, in dem der gesuchte Hase tatsächlich im Versteck saß.
Doch leider kam der Hexer zu spät. Inmitten des üppigen Grüns fand er nicht nur Miltons erkaltenden Leichnam, sondern auch seinen Mörder, der noch über ihm stand. Der Hexer trat einen Schritt auf ihn zu - da stürzte der Mörder davon. So endete die erste Phase von Geralts Nachforschungen, und es entspann sich ein wilde Verfolgungsjagd.