Von Hexern und Barbieren
Of Sheers and a Witcher I Sing
Nebenquest
Toussaint empfohlen ab Stufe 43 Blood and Wine
Aus dem Journal
Beauclair ist eine traditionsreiche Stadt voller Wein und Gesang. Obwohl sie Jahre zuvor durch einen unseligen Bannspruch der Präsenz eines der begabtesten Barden der Welt verlustig gegangen war, hielten sich auch heute noch viele talentierte Komponisten in der Stadt auf. Darunter auch ein gewisser Adrien de Rouleau, dessen Karriere ich mit dem Künstlernamen "Le Papillon" auf die Sprünge geholfen hatte. Dieser aufgehende Stern am Lyrikhimmel bat Geralt eines Tages, bei der Suche nach einem Vermissten zu helfen: Sein Barbier und enger Freund war verschwunden. Dies sah zwar nicht nach einem klassischen Hexerauftrag aus, doch Geralt, der alte Gewohnheiten nur schwer ablegen kann, beschloss mal wieder, einem Dichter in Nöten zu helfen.
Die Sorgen Le Papillons erwiesen sich als begründet: Der Barbier steckte tatsächlich in großen Schwierigkeiten. Ein gewisser Ritter namens Beau Duvall war mit den Diensten des Barbiers so unzufrieden gewesen, dass er ihn entführt hatte und gefangen hielt. Duvall sah durch einen Haarschnitt seine Ehre befleckt, der seiner inneren Schönheit durchaus nicht gerecht wurde, und wollte den Barbier für seine schlampige Arbeit büßen lassen. Zum Glück traf Geralt rechtzeitig ein und schickte Duvall nebst Bande in die nächste Welt. So gab es nun einige Entführer weniger und der Hexer sicherte sich die große Dankbarkeit sowohl eines Barbiers als auch eines Poeten.
Je nach Ausgang: … Duvall sah durch einen Haarschnitt seine Ehre befleckt, der seiner inneren Schönheit durchaus nicht gerecht wurde, und wollte den Barbier für seine schlampige Arbeit büßen lassen. Zum Glück traf Geralt rechtzeitig ein und forderte Duvall zu einem Duell, welches er, wie ich befriedigt feststellen darf, für sich entschied. So gab es nun einen Entführer weniger und der Hexer sicherte sich die große Dankbarkeit sowohl eines Barbiers als auch eines Poeten.
Die Aufmerksamkeit des Hexers kann bisweilen sprunghaft wie die eines Kleinkinds sein. Da braucht nur ein Ghul auf dem Friedhof zu grunzen, eine Andeutung auf Hexerausrüstung auf einem Papierfetzen aufzutauchen oder - Majoran bewahre! - der Rocksaum einer Zauberin am Horizont aufzutauchen, und Geralt vergisst sofort, womit er gerade beschäftigt war. In diesem Fall war es angeblich die Jagd auf das Biest von Beauclair, die ihn fortrief. Klingt nicht unplausibel, aber ... nun, die Wahrheit werden wir nie erfahren.