Wie dem werten Leser bekannt sein wird, haben viele derer, die wir heute als Heilige kennen, ihr Leben als Heiden begonnen und erst später das Licht des Herrn erblickt. Genau so war es auch beim heiligen Mihai.
Als Krieger aus fernen Landen kam Mihai mit einer Mission ins Sangora-Tal: die Wehrlosen vor dem zu schützen, was hier im Dunkeln auf sie lauerte. Einige Zeit durchstreifte er das Tal und tötete die Ausgeburten der Hölle, wo immer er sie fand. Unermüdlich ging er dabei ans Werk und verlangte für seine Taten keinerlei Lohn. Solches Verhalten musste für den guten Christen, dem er eines Tages begegnete, Bände sprechen. Dieser war der Mönch Tobias.
Tobias erkannte, dass der Heidenkrieger von nichts Geringerem als göttlicher Vorsehung geleitet wurde. Er schloss sich Mihai und seiner Mission an, und nach einiger Zeit konnte er ihn sogar davon überzeugen, seinen heidnischen Götzen zu entsagen und den wahren Glauben anzunehmen. Monatelang reisten die beiden gemeinsam durch das Tal. Und wo immer sie hinkamen, blitzte Mihais Schwert auf und verbannte die Schatten des Bösen dahin, wo sie hergekommen waren.
Sein trauriges Ende fand der Krieger tief in den Sümpfen bei Maragir. Dort schlug er eine Schlacht gegen ein furchterregendes Monster. Dessen Bosheit war so groß, dass schon seinen Namen auszusprechen als Blasphemie galt. Und so ist uns dieser heute auch nicht mehr bekannt. Mihai konnte das Biest erlegen, jedoch nicht, ohne auch selbst tödlich verwundet zu werden.
Als der ewig treue Tobias, der in diesem Kampf selbst einen Arm verlor, den Leichnam des Kriegers nach Svartrau zurückbrachte, liefen die Leute in Scharen zusammen und brachen – in Dankbarkeit wie auch in Kummer – in Tränen aus. Mihais Opfer wurde bald gebührend gewürdigt: Man salbte und ernannte ihn zum heiligen Mihai, dem Schutzheiligen der Kathedrale von Svartrau.
Als Krieger aus fernen Landen kam Mihai mit einer Mission ins Sangora-Tal: die Wehrlosen vor dem zu schützen, was hier im Dunkeln auf sie lauerte. Einige Zeit durchstreifte er das Tal und tötete die Ausgeburten der Hölle, wo immer er sie fand. Unermüdlich ging er dabei ans Werk und verlangte für seine Taten keinerlei Lohn. Solches Verhalten musste für den guten Christen, dem er eines Tages begegnete, Bände sprechen. Dieser war der Mönch Tobias.
Tobias erkannte, dass der Heidenkrieger von nichts Geringerem als göttlicher Vorsehung geleitet wurde. Er schloss sich Mihai und seiner Mission an, und nach einiger Zeit konnte er ihn sogar davon überzeugen, seinen heidnischen Götzen zu entsagen und den wahren Glauben anzunehmen. Monatelang reisten die beiden gemeinsam durch das Tal. Und wo immer sie hinkamen, blitzte Mihais Schwert auf und verbannte die Schatten des Bösen dahin, wo sie hergekommen waren.
Sein trauriges Ende fand der Krieger tief in den Sümpfen bei Maragir. Dort schlug er eine Schlacht gegen ein furchterregendes Monster. Dessen Bosheit war so groß, dass schon seinen Namen auszusprechen als Blasphemie galt. Und so ist uns dieser heute auch nicht mehr bekannt. Mihai konnte das Biest erlegen, jedoch nicht, ohne auch selbst tödlich verwundet zu werden.
Als der ewig treue Tobias, der in diesem Kampf selbst einen Arm verlor, den Leichnam des Kriegers nach Svartrau zurückbrachte, liefen die Leute in Scharen zusammen und brachen – in Dankbarkeit wie auch in Kummer – in Tränen aus. Mihais Opfer wurde bald gebührend gewürdigt: Man salbte und ernannte ihn zum heiligen Mihai, dem Schutzheiligen der Kathedrale von Svartrau.