Die besten Stücke im Sangora-Tal muss man sich verdienen: Nareh, die verbannte Uriashi-Schmiedin, fertigt die Rüstung des Vermittlers und schmiedet das Schwert des heiligen Mihai neu. Die uralten Steinkreise stärken Coens Zauberei mit jeder bestandenen Prüfung.

Ein Bollwerk gegen die Dunkelheit

Irgendjemand scheint meinen Kampf gegen Brencis genauestens zu beobachten. Man hat mir Baupläne für eine einzigartige Rüstung zukommen lassen.

Für jedes der vier Teile braucht Nareh eine seltene Zutat. Jede abgegebene Zutat wird sofort zu einem Rüstungsteil; sind alle vier fertig, verstärkt ein Ritual die Rüstung. Quest: Ein Bollwerk gegen die Dunkelheit

Armschutz

Zutat

Haut einer großen Echse – Es war nicht leicht, ihren Vorbesitzer zu töten.

Nareh schmiedet daraus

Armschutz des Vermittlers Epischer schwerer Armschutz 40Rüstung

Nach dem Ritual

Verbesserter Armschutz des Vermittlers Legendärer schwerer Armschutz 45Rüstung

Hose

Zutat

Flakon mit Quecksilber – Ziemlich selten.

Nareh schmiedet daraus

Beinschienen des Vermittlers Epische schwere Hose 72Rüstung

Nach dem Ritual

Verbesserte Beinschienen des Vermittlers Legendäre schwere Hose 83Rüstung

Oberteil

Zutat

Reliquie der heiligen Tyna – Einst wachte sie über die, welche jetzt in ihren Gräbern schlummern.

Reliquie des heiligen Tobias – Eine Reliquie. Die getrocknete Hand des Heiligen Tobias. Abgetrennt, damit sich das Verderbnis der Vrakhiri nicht ausbreitet. An einem Finger steckt noch sein Siegelring.

Reliquie des verlorenen Heiligen – Aus Svartrau. Aus dem Sangora-Tal. Gewissermaßen also dein Geburtsrecht.

Reliquie des heiligen Dasius – Abstoßend in den Augen der Elenden. Ein Segen in deinen.

Schienbein einer Heiligen – Eine begehrte Reliquie.

Nareh schmiedet daraus

Rüstung des Vermittlers Episches schweres Oberteil 78Rüstung

Nach dem Ritual

Verbesserte Rüstung des Vermittlers Legendäres schweres Oberteil 91Rüstung

Während des Rituals greifen Geister an – Nareh muss geschützt werden:

3× Vidmo Bärenartige Erscheinung 3× Wolfsartige Erscheinung

Aus Alt mach Neu

Bei meiner Suche nach einem Vorteil im Kampf gegen Brencis bin ich auf eine wirklich interessante Waffe gestoßen …

Das zerbrochene Schwert wird mit jedem gefundenen Klingenteil bei Nareh ein Stück ganzer; zuletzt wird es an einem uralten Ort gehärtet. Quest: Aus Alt mach Neu

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Die Klingenteile

Beim Härten kommen Schatten in drei Wellen:

Uralter Steinkreis

Die Überreste eines uralten, machtvollen Ortes, an dem über Krieger Gericht gehalten wurde.

Mit Astrale Kommunion kannst du an Orten der Macht ruhende Magie wecken. Die Fähigkeit beschwört mächtige astrale Wesen, die eine große Herausforderung darstellen, aber auch Belohnungen mit sich bringen.
Astrale Kommunion ist eine Zauberfähigkeit und deshalb nur in Menschen-Gestalt verfügbar.

Quest: Die uralten Steinkreise des Sangora-Tals

Astrale Kommunion
  • 1. Dauerhaft 0,4 % höherer Schaden von Zauberfähigkeiten für jeden exorzierten Ort der Macht.
  • 2. Dauerhaft 0,8 % höherer Schaden von Zauberfähigkeiten für jeden exorzierten Ort der Macht.
  • 3. Dauerhaft 1,2 % höherer Schaden von Zauberfähigkeiten für jeden exorzierten Ort der Macht.
  • 4. Dauerhaft 1,6 % höherer Schaden von Zauberfähigkeiten für jeden exorzierten Ort der Macht.

Mythen der Steinkreise

Aufstieg und Fall von Manesh
Ein Jahr, nachdem die erste Zikkurat in Urduk erbaut worden war, sandte der grausame Gott abermals eine Seuche über die Menschen. Sein mächtiger Sprössling, ein Vrakhir namens Manesh, fuhr in einem Sturm aus blutroten Blitzen auf die Erde herab. Und nur Asser, der Priesterkönig von Urduk, hatte den Mut, sich dem Dämon zu stellen. Er kämpfte tapfer, doch er wurde zerschmettert. Manesh riss Asser das Herz heraus, zerstückelte ihn und sandte die Teile seines Leibes in alle vier Himmelsrichtungen. Und so wurde er selbst König von Urduk. Assers Gemahlin, die Hohepriesterin Naneka, weinte drei Monde lang. Ihre Tränen ließen den Fluss ein zweites Mal in jenem Jahr über die Felder treten. Doch dann erschien Sheema ihr im Traum und sprach zu ihr, was zu tun sei. Naneka reiste in die Berge und flehte die Geister des Windes um Hilfe an. Und sie wurde erhört. Die Geister halfen ihr, Assers Leib wiederzufinden und zusammenzusetzen, und sie gaben ihr auch einen Zahn, der Manesh geraubt worden war. Mit diesem Zahn und der Kraft ihrer Zauber erweckte Naneka Asser erneut zum Leben. Zu schwach, um Manesh entgegenzutreten, war er doch stark genug, sich mit Naneka zu vereinen. Bald darauf verschied er abermals, doch schon nach kurzer Zeit gebar Naneka einen Sohn, dem sie den Namen seines Vaters gab. Viele Jahre später, als der junge Asser zu einem Mann herangewachsen war, ergriff er das Schwert seines Vaters und erschlug Manesh in einem Zweikampf auf der Spitze der Zikkurat von Urduk. Und obgleich das Warten lang gewesen war, ward endlich der Friede wiederhergestellt und währte über Jahrhunderte hinweg.
Edug und Elil
Einst verliebte sich Sheema in einen Helden namens Edru, der seinen Stamm vor den Vrakhiri beschützte. Sie nahm ihn mit in die Unterwelt, damit er stets an ihrer Seite sei. Doch Edrus Söhne Edug und Elil wollten dies nicht hinnehmen. So zogen sie in die Unterwelt, um ihren Vater zurückzuholen. Sie begegneten vielen Feinden, doch auch Andag, dem Gott des Krieges, den sie zunächst für einen Berg hielten. Dies erheiterte Andag, und er versprach, ihnen zu helfen. Gemeinsam fanden sie Sheema, drangen in ihren Palast im Reich der Toten ein und forderten, dass sie ihren Vater freigebe. Sie wussten nicht, dass niemand, der einmal die Unterwelt betreten hat, je zurückkehren kann. Nur Sheema selbst besitzt die Macht, durch den Schleier zu wandeln. Aber die Göttin bewunderte ihren Mut und ihre Beharrlichkeit. Sie erbot sich, die Regel zu brechen. „Ich werde Edru nicht freilassen“, sagte sie, „ihr aber dürft zurückkehren. Doch nicht als Menschen, sondern als die Sonne und der Mond, sodass ihr über euren Stamm wachen und ihn beschützen könnt.“ Und so wurden Edug und Elil zu dem, was wir die goldene und die silberne Scheibe nennen. Und dort im Himmel werden sie fortleben bis in alle Ewigkeit.
Utnapischtim und die Sintflut
In den alten Tagen gab es keine Sonne und die Welt lag in Finsternis. Heere, angeführt von Vrakhiri, führten blutige Kriege gegen die Menschen, verbrannten ihre Dörfer und Städte und töteten sie nach Belieben. In einem dieser Dörfer lebte ein Mann namens Uta-napišti. Eines Nachts hatte er eine Vision, so furchtbar, dass er schreiend erwachte. Doch er sprach mit niemandem darüber, denn er wusste, man würde ihm nicht glauben. Stattdessen begann er, ein Boot zu bauen. Daran arbeitete er neunzig Tage und neunzig Nächte. Am einundneunzigsten Tag begann es zu regnen. Der Regen hörte nicht auf, bis die Dorfbewohner sich um Uta-napišti scharten und ihn anflehten, sie in sein Boot zu lassen. Da geschah ein Wunder: Obgleich das Boot klein war, fand darin jeder Dorfbewohner und jedes Stück Vieh Platz. Bald schon war das Dorf überflutet, noch ehe die Vrakhiri es erreichen konnten. Die Dämonen ertranken in den Wogen, doch das Boot des Uta-napišti hielt stand. Nach weiteren neunzig Tagen und neunzig Nächten endete die Flut. Uta-napišti gründete ein neues Dorf, das später zur heiligen Stadt Hatum wurde. Nie verriet er, wer ihm die Vision der Flut gesandt hatte, doch der größte Tempel in Hatum war seit jeher der Göttin Sheema geweiht, der listigen Weberin der Netze.
Wie Uktash Nassur traf
Der alte König von Urduk lag im Sterben. Er hatte drei Söhne, allesamt tapfere Krieger, alle würdig, das Erbe ihres Vaters anzutreten. So befahl der König, dass jeder von ihnen in die Welt hinausziehe, um sich dem Willen des Schicksals zu stellen. Die beiden älteren Söhne wandten sich gen Westen, wo große Städte lagen, mit zahllosen Gelegenheiten zu Abenteuern. Doch der jüngste, Uktash, zog gen Osten, in ein verbranntes, lebloses Land. Seine Brüder verspotteten ihn und waren sicher, ihn nie wiederzusehen. Doch Uktash änderte seine Meinung nicht. Viele Abenteuer erlebte er in dem verbrannten Land, und mehr als einmal rettete ihn nur pures Glück vor dem sicheren Tod. Da begegnete er Nassur, dem silbernen Schlangengott. „Fürchtest du mich nicht?“, fragte Nassur erstaunt. „Doch“, nickte Uktash, „aber nie habe ich etwas Schöneres gesehen als deine silberne Haut. Darum lege ich meine Furcht beiseite.“ Doch Nassur zeigte sich von dieser Antwort ungerührt. Er verschlang Uktash, glitt zwischen die Felsen hinab und dort streifte er seine silberne Haut ab. Viele Jahre später reisten Uktashs Brüder, von denen einer inzwischen König von Urduk geworden war, nach Osten, um Uktash zu suchen. Sie fanden ihn nicht, stießen jedoch auf eine reiche Silberader, die einst Nassurs Haut gewesen war. Sie begannen, das Silber zu fördern, und diese Entdeckung machte Urduk noch reicher und noch sicherer vor den Vrakhiri.
Über die Erschaffung des Menschen
Mitten in der Erschaffung der Welt wurden Andag, Nassur und Sheema müde. Zuerst wollten sie das Werk aufgeben, doch da spien Nassur und Andag auf die Erde und aus ihrem Speichel wurden die ersten Menschen geformt. Diese halfen den Göttern in vielerlei Dingen, doch sie waren schwach und starben gar leicht. Da vergoss ein anderer der Götter, dessen Namen wir nicht nennen dürfen, sein Blut auf die Erde. So entstand der erste Vrakhir. Er war stark und zählebig und den Göttern von großem Nutzen. Doch schon bald widersetzte er sich allen Göttern außer jenem Gott, der ihn geschaffen hatte. Und so wurde er verstoßen. Doch Sheema ließ nicht ab in ihrem Bemühen. Sie nahm den Zahn des Vrakhirs und wob tage- und nächtelang ihr Netz darum, bis sie den ersten Pilger des Morgengrauens erschuf. Er war ein Mensch und zugleich ein Vrakhir, er war das vollkommene Gleichgewicht. Alle Götter waren zufrieden, bis auf jenen, dessen Namen wir nicht nennen dürfen, dessen Schöpfung, der Vrakhir, verstoßen ward. Und bis zum heutigen Tag hat sich sein Zorn gegen die Menschen und gegen alle anderen Götter nicht gemindert.
Tagebuch eines Expeditionsreisenden
Jede der drei Begräbnisstätten, die ich untersuchte, unterschied sich in den Bestattungsriten, doch eines hatten sie gemeinsam: Alle drei Leichen waren mit auffälligen vogelähnlichen Masken geschmückt. Warum nur? Und warum ausgerechnet Vögel? Vielleicht diente es dazu, mögliche Grabräuber abzuschrecken. Das war mein erster Gedanke, denn ich muss gestehen, dass mir beinahe das Herz stehenblieb, als ich die erste maskierte Leiche erblickte. Doch es gibt auch eine weitere mögliche Erklärung. Ich erinnere mich an einen Mythos, nach dem Götter ihre treuen toten Helden in Nachtigallen verwandelten. Vielleicht lag hierin der Sinn der Masken. Vielleicht wollte die Gemeinschaft den Seelen ihrer Helden die Reise in die Freiheit erleichtern. Es gibt also zwei mögliche Gründe, einer spirituell, der andere rein pragmatisch. Welcher ist der richtige? Werde ich es je erfahren?

Pilger der Macht

Die Uriashi haben an für sie wichtigen Orten Glyphen hinterlassen. Wenn ich in den Bergen unterwegs bin, sollte ich Ausschau nach ihnen halten.

In den Bergen bin ich auf einen Pfad der Uriashi gestoßen, der zu einer ihrer heiligen Stätten führt. Vielleicht sollte ich den Aufstieg wagen?

Quest: Pilger der Macht

Belohnungen

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