Zuerst rissen sie unseren Tempel nieder, kontrollierten uns … und sie hörten nicht auf. So ging es immer weiter. Sie zwangen uns, durch die Welt zu wandern, unaufhörlich auf der Suche nach einem Ort zum Bleiben, und doch fanden wir niemals einen.
„Gut“, sagten wir. „Wir werden schon zurechtkommen.“
Jahrhunderte später nahmen uns andere auf. Sie brauchten Ärzte, Kaufleute und das Geld, das wir ihnen liehen. Doch nur für eine Weile. Bald schon wurden wir zur Antwort auf all ihre zornigen Fragen. „Wer vergiftete den Brunnen? Wer entführte das verschwundene Kind? Wer ist schuld an meinem Unglück? Und wer brachte uns die Pest?!“ Es waren immer wir. Und wenn es jemand anderes war? „Das spielt keine Rolle. Wir haben ihn dazu GEBRACHT, ist das nicht offensichtlich?!“
„Gut“, sagten wir wieder. „Dann gehen wir woanders hin.“
Doch es kam die Zeit, da es keinen anderen Ort mehr gab. Kein Ort war mehr sicher. Alles, was uns blieb, war dort zu bleiben, wo wir gerade waren. Und wir beteten, dass niemand beschließen würde, uns für ein neues Unheil – ob wirklich oder eingebildet – brennen zu lassen.
Das machte uns zu denen, die wir heute sind. Im Sangora-Tal wie überall sonst.
„Gut“, sagen wir. „Wir werden zurechtkommen, komme was wolle.“
„Gut“, sagten wir. „Wir werden schon zurechtkommen.“
Jahrhunderte später nahmen uns andere auf. Sie brauchten Ärzte, Kaufleute und das Geld, das wir ihnen liehen. Doch nur für eine Weile. Bald schon wurden wir zur Antwort auf all ihre zornigen Fragen. „Wer vergiftete den Brunnen? Wer entführte das verschwundene Kind? Wer ist schuld an meinem Unglück? Und wer brachte uns die Pest?!“ Es waren immer wir. Und wenn es jemand anderes war? „Das spielt keine Rolle. Wir haben ihn dazu GEBRACHT, ist das nicht offensichtlich?!“
„Gut“, sagten wir wieder. „Dann gehen wir woanders hin.“
Doch es kam die Zeit, da es keinen anderen Ort mehr gab. Kein Ort war mehr sicher. Alles, was uns blieb, war dort zu bleiben, wo wir gerade waren. Und wir beteten, dass niemand beschließen würde, uns für ein neues Unheil – ob wirklich oder eingebildet – brennen zu lassen.
Das machte uns zu denen, die wir heute sind. Im Sangora-Tal wie überall sonst.
„Gut“, sagen wir. „Wir werden zurechtkommen, komme was wolle.“