Viele Gelehrte grübeln darüber nach, wo wohl die menschliche Seele sitzt. Einige meinen, sie wohne im Herzen, andere sagen, sie sei im Gehirn daheim. Doch beide liegen falsch. Ich bin tief überzeugt, die Seele eines Menschen sitzt in seinen Zähnen.
Denn sind es nicht die Zähne, die als allerletztes verrotten, dem Kuss des Sensenmanns am längsten widerstehen? Geht nicht das Hervorkommen des Erwachsenengebisses mit zunehmender seelischen Reife einher? Und als David befahl, seine Widersacher zu bestrafen, sagte er da nicht: „Zerschmettere, o Gott, ihre Zähne in ihrem Maule, brich aus das Gebiss der jungen Löwen“? Denn er wusste, ohne ihre Zähne wären sie dem Untergang geweiht.
Und der du noch zweifelst, dir sage ich: Schau auf die Giftschlange! In ihren Fängen vereint sich die Essenz ihres Wesens, und erst solche Essenz macht ihren Biss so tödlich. Oder betrachte dir die Elefanten in Afrika, bekannt für ihre wertvollen langen Zähne, die wir unter dem Namen Elfenbein kennen. Oder die Sanzhani, die so weisen wie niederträchtigen Waldgeister, die den Zahn mehr als alles andere schätzen.
Und nicht zu vergessen ist die Legende von Cadmus und Aiëtes, die Menschen dadurch erschufen, dass sie Drachenzähne auf fruchtbare Erde warfen. Auch die Berichte der Mystiker seien zur Lektüre empfohlen, die von einem furchtsamen Wesen berichten, dem sie in ihrer heiligen Trance begegneten, vor Zähnen starrend, aber gnädig in ein Wolkentuch gehüllt …
Denn sind es nicht die Zähne, die als allerletztes verrotten, dem Kuss des Sensenmanns am längsten widerstehen? Geht nicht das Hervorkommen des Erwachsenengebisses mit zunehmender seelischen Reife einher? Und als David befahl, seine Widersacher zu bestrafen, sagte er da nicht: „Zerschmettere, o Gott, ihre Zähne in ihrem Maule, brich aus das Gebiss der jungen Löwen“? Denn er wusste, ohne ihre Zähne wären sie dem Untergang geweiht.
Und der du noch zweifelst, dir sage ich: Schau auf die Giftschlange! In ihren Fängen vereint sich die Essenz ihres Wesens, und erst solche Essenz macht ihren Biss so tödlich. Oder betrachte dir die Elefanten in Afrika, bekannt für ihre wertvollen langen Zähne, die wir unter dem Namen Elfenbein kennen. Oder die Sanzhani, die so weisen wie niederträchtigen Waldgeister, die den Zahn mehr als alles andere schätzen.
Und nicht zu vergessen ist die Legende von Cadmus und Aiëtes, die Menschen dadurch erschufen, dass sie Drachenzähne auf fruchtbare Erde warfen. Auch die Berichte der Mystiker seien zur Lektüre empfohlen, die von einem furchtsamen Wesen berichten, dem sie in ihrer heiligen Trance begegneten, vor Zähnen starrend, aber gnädig in ein Wolkentuch gehüllt …