Einst lag im Sangora-Tal ein Dorf, dessen Name ungenannt bleiben soll. Es war kaum mehr als Staub und Lehm. Doch eines Tages fanden die Menschen einen seltsamen Kristall, hell wie eine Sonne im Käfig. Man sprach, sein Leuchten habe heilende Kräfte.
Reisende kamen aus fernen Provinzen, angelockt vom Versprechen von Rast und Wunder. Das Dorf gedieh und eröffnete ein Wirtshaus, um die Gäste zu beherbergen. Bald waren die Speisen dort ebenso berühmt wie der Stein selbst.
Doch die Jahre vergingen und die Leute aus den Nachbarsiedlungen bemerkten, dass manch Reisender, der das Dorf betrat, niemals mehr heimkehrte.
Zuerst waren es wenige, und man vergaß. Doch bald wurden es zu viele, um zu schweigen. Fremde Männer kamen, ihre Verwandten zu suchen, doch sie fanden nichts als freundliche Gesichter und verwirrte Worte: „Sie waren nie hier“ oder „Sie gingen schon vor Monden.“
In Wahrheit aber hatten die Dorfbewohner begonnen, ihre Gäste zu verzehren. Ebenso wie jene, die nach ihnen suchten. Etwas war in ihnen erwacht, ein Hunger, nicht nach Blut, sondern nach Menschenfleisch. Und während sie sich ergötzten, begann das Leuchten des Kristalls zu schwinden, bis es gänzlich erlosch. Kein Zeichen mehr, kein Verlangen mehr.
Da wandelten sich die Hungernden. Ihre Haut ward schlaff und fahl, ihre Nägel wuchsen zu hakenförmigen Klauen, und in ihren Augen brannte das gleiche Glühen, das einst aus dem Stein strahlte.
Die Wachen des Fürsten kamen mit Feuer und Eisen. Manche der Kreaturen wurden erschlagen, doch die übrigen flohen in tiefe Höhlen in den nahegelegenen Klippen.
Bis auf den heutigen Tag schleichen sie durch Ritzen und Spalten, nimmer satt zu machen. Keine Klinge vermag sie alle zu fassen, die Höhlen scheinen leer und still. Doch sie harren dort, hausen in den Wänden und warten auf den Törichten, der es wagt, sich ihnen zu nähern.
Reisende kamen aus fernen Provinzen, angelockt vom Versprechen von Rast und Wunder. Das Dorf gedieh und eröffnete ein Wirtshaus, um die Gäste zu beherbergen. Bald waren die Speisen dort ebenso berühmt wie der Stein selbst.
Doch die Jahre vergingen und die Leute aus den Nachbarsiedlungen bemerkten, dass manch Reisender, der das Dorf betrat, niemals mehr heimkehrte.
Zuerst waren es wenige, und man vergaß. Doch bald wurden es zu viele, um zu schweigen. Fremde Männer kamen, ihre Verwandten zu suchen, doch sie fanden nichts als freundliche Gesichter und verwirrte Worte: „Sie waren nie hier“ oder „Sie gingen schon vor Monden.“
In Wahrheit aber hatten die Dorfbewohner begonnen, ihre Gäste zu verzehren. Ebenso wie jene, die nach ihnen suchten. Etwas war in ihnen erwacht, ein Hunger, nicht nach Blut, sondern nach Menschenfleisch. Und während sie sich ergötzten, begann das Leuchten des Kristalls zu schwinden, bis es gänzlich erlosch. Kein Zeichen mehr, kein Verlangen mehr.
Da wandelten sich die Hungernden. Ihre Haut ward schlaff und fahl, ihre Nägel wuchsen zu hakenförmigen Klauen, und in ihren Augen brannte das gleiche Glühen, das einst aus dem Stein strahlte.
Die Wachen des Fürsten kamen mit Feuer und Eisen. Manche der Kreaturen wurden erschlagen, doch die übrigen flohen in tiefe Höhlen in den nahegelegenen Klippen.
Bis auf den heutigen Tag schleichen sie durch Ritzen und Spalten, nimmer satt zu machen. Keine Klinge vermag sie alle zu fassen, die Höhlen scheinen leer und still. Doch sie harren dort, hausen in den Wänden und warten auf den Törichten, der es wagt, sich ihnen zu nähern.