An mancher Nacht, wenn die Welt in tiefste Stille versinkt und selbst die Hunde ihr Bellen einstellen, kommen die roten Motten.
Sie erscheinen ohne Vorwarnung, schleichen durch Ritzen und kriechen über Fensterscheiben, schlagen mit ihren Flügeln wie ungeduldige Gäste, die Einlass fordern. Man sagt, sie stammen aus einem fernen Land, wo Monster im Dunkeln hausen, einander zerreißend, stets hungrig nach der Süße von Blut.
Die Motten steigen über schlafende Leiber, leicht wie Rauchfäden, still wie ein Wispern. Ihre Flügel zittern vor Hunger. Sie setzen sich auf geschlossene Augen und saugen. Sie rauben jeden hellen Traum und jeden frohen Gedanken und füllen die Leere mit ihren Alpträumen. Wer nicht erwacht, ehe sie ihr Werk vollendet haben, verliert jeden letzten guten Traum und wird nie wieder eine ruhige Nacht kennen.
Diejenigen, die die Motten fürchten, stellen kleine Schalen mit Honig auf die Fensterbank. Ein süßes Opfer, welches die Motten ablenken soll. Doch selbst dann kehren sie zurück, leise, kriechend, ihr Hunger niemals gestillt.
Sie erscheinen ohne Vorwarnung, schleichen durch Ritzen und kriechen über Fensterscheiben, schlagen mit ihren Flügeln wie ungeduldige Gäste, die Einlass fordern. Man sagt, sie stammen aus einem fernen Land, wo Monster im Dunkeln hausen, einander zerreißend, stets hungrig nach der Süße von Blut.
Die Motten steigen über schlafende Leiber, leicht wie Rauchfäden, still wie ein Wispern. Ihre Flügel zittern vor Hunger. Sie setzen sich auf geschlossene Augen und saugen. Sie rauben jeden hellen Traum und jeden frohen Gedanken und füllen die Leere mit ihren Alpträumen. Wer nicht erwacht, ehe sie ihr Werk vollendet haben, verliert jeden letzten guten Traum und wird nie wieder eine ruhige Nacht kennen.
Diejenigen, die die Motten fürchten, stellen kleine Schalen mit Honig auf die Fensterbank. Ein süßes Opfer, welches die Motten ablenken soll. Doch selbst dann kehren sie zurück, leise, kriechend, ihr Hunger niemals gestillt.