Ein gieriger Gott
A Greedy God
Nebenquest
Nebenquests · 39 von 159 → Velen empfohlen ab Stufe 7
Auf der Weltkarte
Aus dem Journal
In den Wäldern hinter Velen stieß Geralt auf einen Altar und daneben auf zwei besorgte Dörfler. Als er nach dem Grund ihrer Besorgnis fragte, erzählten ihm die Bauern, dass die Gottheit, die sie verehrten - der Ehrfurcht gebietende Allgott -, ihre Opfer verweigert hatte. Der Hexer war zwar nicht besonders götterfürchtig, aber er versprach, bei der Gottheit ein gutes Wort für die Bauern einzulegen.
Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem verehrten Allgott um einen gewöhnlichen Silvan handelte, einen Deibel, wie ihn das gemeine Volk nennt. Die listige Bestie hatte die Bauern vor Ort von seinen göttlichen Kräften überzeugt und war durch die jahrzehntelangen Opfergaben dick und rund geworden.
Weiterlesen (3 Absätze) – verrät den Verlauf der Quest
In Geralts Augen war der Silvan ein schädlicher Parasit, der den Tod verdiente, obwohl er nie jemanden verletzt oder gar getötet hatte. Der Hexer dachte, die Bauern würden dankbar sein, wenn er sie von diesem gehörnten Unhold befreite, aber seine logischen Gedanken stieß in Glaubenssachen auf nichts als Unverständnis und Schrecken.
Geralt überzeugte den Silvan davon, dass es in Zeiten der Armut und des Hungers unmoralisch und ungebührlich wäre, außergewöhnlich üppige Opfer zu verlangen, selbst für einen falschen Gott. Zuerst war der Silvan skeptisch, aber nachdem er das Silberschwert auf Geralts Rücken entdeckt hatte, wollte er besser nicht mit ihm streiten.
Das Argument des Hexers, dass es in Zeiten der Armut und des Hungers selbst für einen falschen Gott unmoralisch und ungebührlich wäre, außergewöhnlich üppige Opfer zu verlangen, überzeugte den Silvan nicht. Geralt wollte nicht länger Perlen vor diese Sau werfen und verabschiedete sich von diesem Allgott, bevor er seinen Weg fortsetzte.