Ich verbrachte die meiste Zeit in den Archiven der Kathedrale von Svartrau. Direkt von Anfang an empfand ich eine Abneigung gegenüber diesem Gebäude – trotz seiner Pracht, wirkte es dunkel und unheilverkündend. Anstatt Gottes grenzenlose Liebe zeigt es Seinen Zorn gegenüber Sündern.
Als ich erfuhr, dass es in der Kathedrale spuken soll, war ich nicht verwundert: Nur wenige trauten sich, nach Anbruch der Dunkelheit durch ihre Gänge zu streifen. Als ich so dasaß und im flackernden Kerzenschein staubige Chroniken las, fühlte ich ebenfalls ein tiefes Unbehagen in mir. Ich fühlte mich dort immer beobachtet, nicht von oben vom Himmel, sondern aus den unsäglichen Tiefen darunter.