Wie Apollodor in seiner Bibliothek berichtet, stieß Kadmos, der Gründer von Theben, einst auf eine heilige Quelle, aus der er Wasser schöpfen wollte. Es war bekannt, dass jener, der daraus trank, große Weisheit erlangen würde. Doch die Quelle wurde von einem schrecklichen Drachen bewacht, der Scharen tapferer Männer und Frauen den Garaus machte. Dennoch gelang es Kadmos, das Untier zu besiegen.
Daraufhin offenbarte sich ihm die Göttin Athene und sprach: „Sammle die Zähne des Drachen. Säe sie, wie du Korn sähest, und großer Lohn wird dir zuteil.“ Kadmos tat, wie die Göttin befahl, und siehe da: Schreckliche, bewaffnete Krieger sprossen aus den Zähnen des Drachen. Apollodor nennt sie die Gesäten, die Spartoi, doch wurden sie auch mit anderen Namen bedacht, etwa Vrachoi – die „Felsen“ –, da sie aus den Steinen selbst hervorgegangen waren.
Anfangs war Kadmos der weisen Göttin dankbar, denn er glaubte, ein mächtiges Heer stünde ihm nun zu Diensten. Doch mit der Zeit erfasste ihn Furcht vor den furchterregenden Kriegern, die er in diese Welt gerufen hatte, und er schwor, sie zu entleiben …
Daraufhin offenbarte sich ihm die Göttin Athene und sprach: „Sammle die Zähne des Drachen. Säe sie, wie du Korn sähest, und großer Lohn wird dir zuteil.“ Kadmos tat, wie die Göttin befahl, und siehe da: Schreckliche, bewaffnete Krieger sprossen aus den Zähnen des Drachen. Apollodor nennt sie die Gesäten, die Spartoi, doch wurden sie auch mit anderen Namen bedacht, etwa Vrachoi – die „Felsen“ –, da sie aus den Steinen selbst hervorgegangen waren.
Anfangs war Kadmos der weisen Göttin dankbar, denn er glaubte, ein mächtiges Heer stünde ihm nun zu Diensten. Doch mit der Zeit erfasste ihn Furcht vor den furchterregenden Kriegern, die er in diese Welt gerufen hatte, und er schwor, sie zu entleiben …