Als die Sonne sank und der Himmel in der Dämmerung glühte, füllten purpurne Motten die Luft. Sie klammerten sich an Türen und Fenster, so lautlos wie die Dämmerung selbst. Und in der Nacht kam etwas. Niemand sah es. Niemand hörte es. Doch am Morgen war die Brust der Dorfbewohner leer. Dort, wo einst ihre Herzen schlugen, war nichts.
Sie suchten nach ihren geraubten Herzen in den Brunnen, auf den Feldern, in den Baumhöhlen. Doch es war vergebens. Ohne ihre Herzen verklang ihr Lachen. Ihre Trauer erlosch. Ihr Zorn verkühlte. Bis sie nichts mehr fühlten.
Und so vergaßen sie, was es hieß, Mensch zu sein.
Als sie nicht länger unter ihresgleichen verweilen konnten, zerstreuten sie sich in Wälder und Höhlen, verbargen sich in den abgelegensten Winkeln der Welt. Sie legten Fallen. Sie lauerten im Nebel.
Noch immer wandern sie. Noch immer warten sie, lautlos und lächelnd, auf jene, die zu weit aus dem Kreis des Feuers treten. Und wenn sie ein Opfer finden, werden sie versuchen, sein Herz zu nehmen, werden es aus seiner Brust reißen, in der Hoffnung, es möge die Leere füllen, in der einst das ihre schlug.
Doch das tut es nie. Das wird es nie tun.
Sie suchten nach ihren geraubten Herzen in den Brunnen, auf den Feldern, in den Baumhöhlen. Doch es war vergebens. Ohne ihre Herzen verklang ihr Lachen. Ihre Trauer erlosch. Ihr Zorn verkühlte. Bis sie nichts mehr fühlten.
Und so vergaßen sie, was es hieß, Mensch zu sein.
Als sie nicht länger unter ihresgleichen verweilen konnten, zerstreuten sie sich in Wälder und Höhlen, verbargen sich in den abgelegensten Winkeln der Welt. Sie legten Fallen. Sie lauerten im Nebel.
Noch immer wandern sie. Noch immer warten sie, lautlos und lächelnd, auf jene, die zu weit aus dem Kreis des Feuers treten. Und wenn sie ein Opfer finden, werden sie versuchen, sein Herz zu nehmen, werden es aus seiner Brust reißen, in der Hoffnung, es möge die Leere füllen, in der einst das ihre schlug.
Doch das tut es nie. Das wird es nie tun.