Ich schreibe dieses Geständnis aus eigenem Antrieb, auf der Suche nach Absolution, aber auch, um eine deutliche Warnung auszusprechen. Ich gehörte einer örtlichen Manumitengruppe an, die sich in den Wäldern bei Maragir versteckte. Ich schloss mich ihnen an, getäuscht durch ihre offensichtlichen Lügen über unseren Fürsten. Als ich erkannte, dass sie mich betrogen hatten, war es bereits zu spät. Ich wurde gezwungen, all mein Hab und Gut den Manumiten zu überlassen, die drohten, dass ich „dafür leiden würde“, sollte ich versuchen zu gehen.
Ich habe nie „die Dohle“ oder sonst irgendjemanden von Bedeutung getroffen, doch ich wurde Zeuge, wie die Manumiten von Maragir schreckliche Dinge taten. Nicht nur an denen, die sie für ihre Feinde hielten, sondern auch an Unschuldigen. Sie stahlen Getreide aus zwei Dörfern. Sie gingen auf einen Friedhof, gruben Leichname aus und raubten ihnen alles, womit sie begraben worden waren. Sie schnitten einem Waisenkind die Ohren ab, „zur Probe“, wie es hieß. Sie vergifteten einen Brunnen, und nachdem zwei Menschen starben, schoben sie die Schuld den Soldaten zu. Sie zwangen mich zu zahllosen weiteren Taten, so abscheulich, dass ich sie hier nicht erwähnen werde. Nur mein Beichtvater soll davon erfahren.
Nach zwei Monaten gelang mir endlich die Flucht. Heute weiß ich, dass ich niemals nach Maragir zurückkehren werde. Und ich warne jeden: Meidet die Manumiten um jeden Preis! Wenn ihr wisst, wo sie sich aufhalten oder was sie planen, berichtet sofort den Soldaten davon! Verschont euch selbst und eure Lieben vor den Gräueltaten, die ich erleiden musste!
Ich habe nie „die Dohle“ oder sonst irgendjemanden von Bedeutung getroffen, doch ich wurde Zeuge, wie die Manumiten von Maragir schreckliche Dinge taten. Nicht nur an denen, die sie für ihre Feinde hielten, sondern auch an Unschuldigen. Sie stahlen Getreide aus zwei Dörfern. Sie gingen auf einen Friedhof, gruben Leichname aus und raubten ihnen alles, womit sie begraben worden waren. Sie schnitten einem Waisenkind die Ohren ab, „zur Probe“, wie es hieß. Sie vergifteten einen Brunnen, und nachdem zwei Menschen starben, schoben sie die Schuld den Soldaten zu. Sie zwangen mich zu zahllosen weiteren Taten, so abscheulich, dass ich sie hier nicht erwähnen werde. Nur mein Beichtvater soll davon erfahren.
Nach zwei Monaten gelang mir endlich die Flucht. Heute weiß ich, dass ich niemals nach Maragir zurückkehren werde. Und ich warne jeden: Meidet die Manumiten um jeden Preis! Wenn ihr wisst, wo sie sich aufhalten oder was sie planen, berichtet sofort den Soldaten davon! Verschont euch selbst und eure Lieben vor den Gräueltaten, die ich erleiden musste!