Ich brachte Fürst Skenders Taten zu Papier, wie es mir aufgetragen wurde. Ich pries seine angeblichen Tugenden und verschwieg seine zahlreichen Sünden. Doch was mich wirklich interessierte, war die Geschichte des Tals selbst. Es war anders als jeder Ort, den ich bislang gesehen hatte. Es schien vor dunkler Energie zu surren, die sich auch in meine Gedanken verwob und in meine Träume schlich. Der Ort fühlte sich surreal an, wie einem Ammenmärchen entsprungen – der Art, die Kindern eine mahnende Lehre sein soll.
Sogar jetzt noch, da ich mein erworbenes Wissen aufzeichne, befürchte ich, dass mir niemand glauben wird. Dass Leser glauben werden, dieses Buch sei in einem Fieberwahn geschrieben worden und dass das Sangora-Tal vielleicht überhaupt nicht existierte.