Als gebürtiger Turiner sind mir die Berge und ihre zahlreichen Gefahren nicht unbekannt, daher hielt ich mich in meiner Überheblichkeit für gut auf die Karpaten vorbereitet. Gott sollte mich noch für meinen Hochmut strafen. Während unserer Überquerung verfolgten uns Wolfsrudel, ebenso hungrig wie gerissen, und wir wurden von Lawinen geplagt.
Unser Führer, ein zäher Mann namens Gheorghe, bestand darauf, „dem Bergvolk“ ein Opfer zu erbringen, das, wie er glaubte, hinter unserem Unglück steckte. Damals lachte ich darüber und hielt es für heidnischen Aberglauben. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt bereits über das Wissen verfügt, das ich jetzt habe: Ich hätte mich anders verhalten.