Es gibt Dinge in dieser Welt, die uns offensichtlich, beständig, unveränderlich erscheinen, bis jemand es wagt, sie zu hinterfragen.
So geschah es im Jahre 1309, als Papst Clemens V., ein Franzose von Geburt, beschloss, in Avignon statt in Rom zu residieren. Bis dahin war die heilige Tradition ungebrochen. Viele Stimmen erhoben Bedenken, vor allem wegen der Abhängigkeit des Papstes vom französischen König, doch dies änderte nichts. Im Gegenteil: Bis heute entschied jeder der Nachfolger Clemens’, und diese waren allesamt Franzosen, in Avignon zu verweilen.
Wird dies je ein Ende finden? Werden die Päpste nach Rom zurückkehren? Derzeit scheint es unwahrscheinlich. Der französische König hat den Heiligen Stuhl in seinem Dienst und er wird ihn nicht leicht wieder aus den Händen geben. Möge er für seine Verderbtheit im Jenseits die gerechte Strafe empfangen.
So geschah es im Jahre 1309, als Papst Clemens V., ein Franzose von Geburt, beschloss, in Avignon statt in Rom zu residieren. Bis dahin war die heilige Tradition ungebrochen. Viele Stimmen erhoben Bedenken, vor allem wegen der Abhängigkeit des Papstes vom französischen König, doch dies änderte nichts. Im Gegenteil: Bis heute entschied jeder der Nachfolger Clemens’, und diese waren allesamt Franzosen, in Avignon zu verweilen.
Wird dies je ein Ende finden? Werden die Päpste nach Rom zurückkehren? Derzeit scheint es unwahrscheinlich. Der französische König hat den Heiligen Stuhl in seinem Dienst und er wird ihn nicht leicht wieder aus den Händen geben. Möge er für seine Verderbtheit im Jenseits die gerechte Strafe empfangen.