Jeder, der die Arimaspii studiert, kennt die wahre Bedeutung von Frustration. Die wenigen Autoren, die diese Wesen erwähnen, scheinen in Rätseln zu sprechen. Hinzu kommen verzerrte Darstellungen und falsche Übersetzungen. Lasst mich also etwas Licht in das dunkle Labyrinth des verwirrten Geistes bringen.
Herodot beschrieb sie als „einäugig“, wobei das nicht wortwörtlich verstanden werden muss. Es sollte stattdessen ausdrücken, dass sie die Welt nicht wie wir „mit zwei Augen“ sahen, nicht also als endlose Kette aus Dualitäten – Gutes und Böses, Licht und Schatten, Hitze und Kälte –, sondern als ein großes Ganzes. Sie verstanden demnach die wahre Natur der Wirklichkeit und konnten deshalb über sie hinaus blicken, ins Reich der Götter.
Aristeas von Prokonnesos schrieb ihnen große Reichtümer zu. Spätere Autoren glaubten, er beziehe sich auf Gold. Und auch wenn die Arimaspii in der Tat unvergleichlich wohlhabend waren, bezogen sich die früheren Autoren dabei tatsächlich auf ihre Weisheit. Und jene besaßen sie ohne Zweifel, wie ihre zerstörten Gräber und Tempel zweifelsfrei belegen.
Pausanias schreibt, sie hätten mit Greifen gerungen, doch gibt er damit bloß Mythen und Legenden wieder, verzerrte Darstellungen tatsächlicher Ereignisse. Die Arimaspii bekämpften das Böse in all seinen Formen – sogar den Drachen und die Brut seiner Zähne. Doch letztendlich gingen sie dabei zu weit und wurden selbst böse. Dafür zerschlugen die Götter sie in die vier Winde, woraufhin sie beinahe dem Vergessen anheimfielen.
Herodot beschrieb sie als „einäugig“, wobei das nicht wortwörtlich verstanden werden muss. Es sollte stattdessen ausdrücken, dass sie die Welt nicht wie wir „mit zwei Augen“ sahen, nicht also als endlose Kette aus Dualitäten – Gutes und Böses, Licht und Schatten, Hitze und Kälte –, sondern als ein großes Ganzes. Sie verstanden demnach die wahre Natur der Wirklichkeit und konnten deshalb über sie hinaus blicken, ins Reich der Götter.
Aristeas von Prokonnesos schrieb ihnen große Reichtümer zu. Spätere Autoren glaubten, er beziehe sich auf Gold. Und auch wenn die Arimaspii in der Tat unvergleichlich wohlhabend waren, bezogen sich die früheren Autoren dabei tatsächlich auf ihre Weisheit. Und jene besaßen sie ohne Zweifel, wie ihre zerstörten Gräber und Tempel zweifelsfrei belegen.
Pausanias schreibt, sie hätten mit Greifen gerungen, doch gibt er damit bloß Mythen und Legenden wieder, verzerrte Darstellungen tatsächlicher Ereignisse. Die Arimaspii bekämpften das Böse in all seinen Formen – sogar den Drachen und die Brut seiner Zähne. Doch letztendlich gingen sie dabei zu weit und wurden selbst böse. Dafür zerschlugen die Götter sie in die vier Winde, woraufhin sie beinahe dem Vergessen anheimfielen.