Der zarte Hauch des Bösen
Evil's Soft First Touches
Hauptquest
Hearts of Stone · 1 von 9 → Novigrad empfohlen ab Stufe 32 Hearts of Stone
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Aus dem Journal
Als Geralt mir später die Geschichte erzählte, die am Anschlagbrett beim Sieben Katzen ihren Anfang genommen hatte, erwähnte er, wie sehr er sich von diesem Ort angezogen gefühlt hatte - als hätte eine unbekannte Macht gewollt, dass er an jenem Tag zu jener Stunde dort erschien. Ich schenkte diesen Worten keine Beachtung, bis ich die ganze Geschichte kannte. Da wurde mir klar, dass ihr Anfang kein Zufall gewesen war ...
Wie man sich vielleicht denken konnte, entpuppte sich die vermeintliche Monsterjagd der Art, wie Geralt sie schon unzählige Male erlebt hatte, als die Spitze eines überaus großen Eisbergs. Die erste Überraschung war, dass Geralt unerwartet unserer alten Freundin Shani, einer Ärztin aus Oxenfurt, über den Weg lief - und zwar noch während der Jagd in der Kanalisation nach dem Krötenmonster. Er versprach ihr, sie zu besuchen, sobald er seinen Auftrag erfüllt hätte, und er hielt Wort, doch bis dahin sollte noch einiges passieren.
Als Olgierd Gerüchte erwähnte, das Monster in der Kanalisation sei ein verzauberter Prinz, hätte Geralt nicht mal im Traum daran gedacht, diesen Gerüchten auch nur den geringsten Glauben zu schenken. Doch nachdem er das Monster schließlich gefunden und niedergestreckt hatte, musste er erkennen, dass dies ein Fehler gewesen war. Denn kaum war die Kröte erschlagen, zeigte sich, dass sie tatsächlich ein Prinz gewesen war, so wie es die Gerüchte besagten. Geralt war sprachlos - einerseits, da bin ich sicher, ob dieser überraschenden Wendung, doch vor allem wegen der giftigen Dämpfe, die aus dem Kadaver der Kröte drangen und in der Luft hingen. So war er auch nicht in der Lage, sich den schwer bewaffneten Männern zu widersetzen, die wie aus dem Nichts auftauchten und ihn auf Geheiß eines Magiers gefangen nahmen.
Als er schließlich erwachte, fand er sich an Bord eines Schiffs wieder, wo er zusammen mit einem merkwürdigen Mann gefangen gehalten wurde, der ihm sagte, sie würden nach Ophir gebracht. Dort sollte Geralt dafür hingerichtet werden, dass er den ophirischen Kronprinzen ermordet hatte. Geralt zermarterte sich den Kopf und versuchte verzweifelt, einen Ausweg zu ersinnen. Da trat auf einmal Gaunter O'Dim, ein Händler, den Geralt kannte, aus dem Schatten und bot seine Hilfe an. Doch der Händler nannte einen hohen Preis für seine Hilfe: Er hinterließ sein Mal auf Geralts Gesicht und zwang den Hexer dazu, ihm zu versprechen, seine Schuld zu begleichen - ohne diese überhaupt zu kennen. Und dann ... brach ein schrecklicher Sturm los, der das Schiff gegen die Felsen schmetterte.
Chaos brach aus, doch Geralt konnte unversehrt entkommen und ging anschließend zu O'Dim. Der Händler bat ihn darum, Olgierd von Everec, der ihn auf die Krötenjagd geschickt hatte, drei Wünsche zu erfüllen. Ob er wollte oder nicht, Geralt willigte ein und die beiden machten sich auf den Weg zum Garin-Anwesen. Doch als sie eintrafen, stand das Haus in Flammen. Der Hexer entschloss sich, der Sache auf den Grund zu gehen.
Weiterlesen (3 Absätze) – verrät den Verlauf der Quest
In der Nähe des brennenden Anwesens waren zwei von Olgierds Männern gerade dabei, einen dritten hinzurichten. Geralt entschloss sich, einzugreifen. Doch in genau diesem Augenblick trat Olgierd aus dem Anwesen, und der sah natürlich nicht einfach tatenlos zu, wie Geralt sich in seine Befehle einmischte. Olgierd verwickelte Geralt in einen wilden Kampf, bei dem ihm der Hexer den Kopf abtrennte. Doch wie sich herausstellte, war dies lediglich eine vorübergehende Niederlage für Olgierd, der sich den abgetrennten Kopf einfach kurzerhand wieder auf den blutigen Stumpf seines Halses setzte. Nun war klar, dass Geralt es hier nicht mit einem gewöhnlichen Sterblichen zu tun hatte.
Kurz darauf erschien der Spiegelmeister. Er stellte Geralt Olgierd vor und erklärte, dass der Hexer als sein neuer Assistent Olgierds drei Wünsche erfüllen werde. Olgierd wiederum missfiel diese Wendung der Ereignisse zutiefst, doch er hatte keine andere Wahl, als Geralt seine Wünsche zu nennen. Der erste Wunsch lautete, dass Geralt ihm das Haus von Maximillian Borsody beschaffen sollte. Der zweite Wunsch war, seinem Bruder Vlodimir von Everec die "Sause seines Lebens" zu breiten. Geralt kümmerte sich also daraufhin um diese Wünsche ...
Je nach Ausgang: … In der Nähe des brennenden Anwesens waren zwei von Olgierds Männern gerade dabei, einen dritten hinzurichten. Als Geralt fragte, was der arme Kerl verbrochen hatte, erschien Olgierd aus dem Anwesen. Sie hatten ihr Gespräch kaum begonnen, als ihm plötzlich eine von Trauer gezeichnete junge Frau ein Schwert in den Rücken rammte und ihn für den Tod ihres Vaters verantwortlich machte. Diese schlimme - sogar augenscheinlich tödliche - Wunde schien Olgierd jedoch nicht das Geringste auszumachen. Mit der Klinge in den Eingeweiden erklärte er der aufgebrachten jungen Frau seelenruhig, dass er für den Tod ihres Vaters nicht verantwortlich sei. Nun war klar, dass Geralt es hier nicht mit einem gewöhnlichen Sterblichen zu tun hatte.
Kurz darauf erschien der Spiegelmeister. Er stellte Geralt Olgierd vor und erklärte, dass der Hexer als sein neuer Assistent Olgierds drei Wünsche erfüllen werde. Olgierd wiederum missfiel diese Wendung der Ereignisse zutiefst, doch er hatte keine andere Wahl, als Geralt seine Wünsche zu nennen. Der erste Wunsch lautete, dass Geralt ihm das Haus von Maximillian Borsody beschaffen sollte, und der zweite Wunsch war, seinem Bruder Vlodimir von Everec die "Sause seines Lebens" zu breiten. Geralt kümmerte sich also daraufhin um diese Wünsche ...
Und so begann die Geschichte: Eines Tages kam Geralt auf der Suche nach einem neuen Auftrag zum Sieben Katzen und las die Nachrichten am Anschlagbrett. Er fand nichts von Interesse und wollte gerade wieder gehen, als ein Mann herantrat und eine neue Nachricht aushängte. Anscheinend war ein gewisser Olgierd von Everec im nahen Garin-Anwesen auf der Suche nach jemandem, der ein gefährliches Monster in der Kanalisation von Oxenfurt töten konnte. Geralt fand den Auftrag passend. Er machte sich auf den Weg, von diesem Olgierd mehr über den Auftrag zu erfahren. Er ahnte noch nicht, dass dies der Anfang eines großen Abenteuers werden sollte, eines Abenteuers voller wilder Vergnügungen und tödlicher Gefahren ...