27. Blathe
Wir haben alles versucht. Magische Rituale funktionieren nicht, die Götter lassen sich von den Opfern nicht erweichen und die Methoden der Gelehrten bringen auch keine Ergebnisse. Alles, was wir getan haben, war umsonst. Die Kälte wird immer übermächtiger und der Schnee fällt ohne Unterlass. Wir wissen nicht mehr ein noch aus.
17. Feainn
Im Auftrag des Bürgermeisters habe ich die Magier von Tor Gleavi'ch aufgesucht, um zu fragen, wie sich die Veränderungen unseres Klimas aufhalten lassen könnte. Leider sind auch sie machtlos. Sie behaupten, die Kälte käme aus einer Öffnung zwischen den Welten, aber ich weiß nicht, ob ich sie richtig verstanden habe. Wie auch immer, der Schnee hört nicht auf zu fallen.
35. Feainn
Es wird jeden Tag schlimmer. Der Bürgermeister hat angeordnet, dass sich alle, die dazu in der Lage sind, im Leuchtturm versammeln sollen. Wir sollen warme Kleidung, Vorräte und Heizmaterial mitbringen. Er hofft, dass wir zusammen besser überleben können. Die Leute bewegen sich langsam dorthin, mit Holz auf dem Rücken, das sie aus ihren Möbeln gewonnen haben. Bei diesem Wetter ist selbst das kleinste Feuer süßer als Honig.
6. Lammas
Die Meisten, die einst in dieser Stadt gelebt haben, sind jetzt tot. Die Wenigen, die noch leben, sind unerreichbar - der Schnee hat jedes Haus zugedeckt. Nur noch ein paar Schornsteine ragen aus dem Weiß heraus. Wir haben fast kein Essen und kein Brennholz mehr. Ich habe das Gefühl, dass wir nicht mehr lange durchhalten.