In der Nacht zum Feste des Sankt Nepumuk fanden zwei Herren, die die Taverne Zum Schlauberger verließen, die Leiche in der Gasse. Beide Zeugen - Xavier und Bruno - sind der Herzogswache bekannt, da sie bereits einmal wegen Diebstahls verurteilt worden waren. Aufgrund der sehr ungewöhnlichen Todesumstände verständigten die Zeugen die Herzogswache, die kurz darauf am Tatort eintraf.
Das Opfer wurde als Ramon du Lac identifiziert, ein fahrender Ritter im herzoglichen Dienst. Ritter du Lac trug Nachtgewand und Schlafmütze, hatte ein Kissen unter dem Kopf und einen Bettwärmer in der Hand. Seine Kleidung und das Kissen waren vom Gosseninhalt durchtränkt.
Das Opfer verstarb an den Folgen seines mit langen Klauen durchbohrten Herzen. Der Stoß erfolgte mit großer Präzision. Die Wache suchte in der Nähe des Opfers nach Spuren eines fünfzackigen Sterns, wie er im Fall von Graf Crespi gefunden wurde, doch ihre Suche blieb erfolglos. Die Zeugen Xavier und Bruno verneinen, so einen Gegensand an sich genommen zu haben.