Im sonnendurchfluteten Herzogtum Toussaint lag in der Nähe des Coronata-Weinguts das Anwesen von Baronet Hubert Balaste, dem ehrenwerten Ritter der Herzogin Ademarta. Hubert diente viele Jahre lang als fahrender Ritter und Gelöbnisse machten ihm die größte Freude. Er gelobte so großartige Dinge, dass diese den anderen Rittern das Blut stocken ließen. Die Herzogin erkannte schließlich seinen Mut an und verlieh ihm nicht nur einen Ehrentitel, sondern auch ein Stück Land. Nun besaß Hubert einen Ort, an dem er sich würdevoll bis ans Ende seiner Tage zurückziehen konnte. Er fand eine Frau und hatte Kinder mit ihr, wie es sich für einen anständigen Helden gehörte.
Leider suchte sich Baronet Balaste, nachdem er Schwert und Schild beiseite gelegt hatte, einen anderen Zeitvertreib. Also frönte er dem Karten- und Würfelspiel - und manchmal wettete er auch bei Hundekämpfen. Dann, als ihn eines Tages das Glück verließ, setzte er bei einer Wette nicht nur zwei Beutel voll Gold, sondern das Familienanwesen. Und er verlor. Er verlor alles. Diese Niederlage traf Hubert Balaste schwer, er konnte diese Schmach nicht einfach so hinnehmen. Also legte er seine Rüstung an und schrieb sich sofort in die Armee ein. Der Krieg erwies sich erneut als gnadenlos, als Hubert durch einen Pfeil am Bein verletzt wurde. Er starb kurz darauf an Wundbrand.