Die transsilvanischen Sachsen

Buch · 157 Wörter · Transylvanian Saxons

Die meisten Menschen verlassen selten die Stadt, in der sie geboren wurden, und dies ist wohl überlegt, bedenkt man, wie gefährlich Reisen sein kann. Doch mitunter werden Einzelne an einen so fernen und fremden Ort gerufen, dass ihre Neugier stärker wird als die Vorsicht.

So geschah es mit den deutschen Siedlern in Transsilvanien. Auf Einladung König Géza II. von Ungarn zogen sie in diese Lande. Ihre Aufgabe war es, die Grenzen des Königreichs gegen fremde Eindringlinge zu schützen. Jene, die sich nahe der nördlichen Grenze niederließen, wurden Bergleute.

Selbstverständlich mussten sie ihre Steuern entrichten, doch darüber hinaus durften sie nach eigenem Ermessen leben. Sie waren frei, ihre Sprache zu sprechen, eigene Gotteshäuser zu errichten und ihre Sitten zu pflegen.
Unter anderem brachten sie die Tradition des Baus befestigter Kirchen mit, die sich über die Jahre als von großem Nutzen erwiesen. Ihr Einfluss auf die Region ist bis heute sichtbar, auch in den Namen der Stadtteile von Svartrau.

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