Etwas war verborgen auf den Gipfeln des Sangora-Tales: ein Geheimnis, ein Schatz, eine Gefahr, die in den Nebeln lauerte. Den Bergpass zu überqueren war eine Reise voller Tücken. Ein falscher Schritt, und man fand sein Grab im Schnee.
Doch trotz seiner Gefahren, trotz des Todes, der an seinen Hängen lauerte, rief uns der Berg. Sein tiefes Grollen, wie das Murmeln eines schlummernden Ungeheuers, erfüllte die Nachtluft und drang in unsere Träume. Ein unausgesprochenes Versprechen.
Eine Gruppe Männer folgte dem Ruf. Sie wollten nicht bloß heil hindurchkommen, sondern aufsteigen, bis zum Gipfel, um herauszufinden, was der Nebel verbarg.
Der Berg grollte. Das Grollen schwoll an, hallte durch das ganze Tal. Dann: Stille, unheilvolle Stille, nur einen Herzschlag lang, ehe eine Lawine die Hänge hinabstürzte. Größer als jede zuvor. Und sie ließ nichts zurück als Tod.
Als die Wut und das Getöse verklungen waren, fanden wir zehn Leiber, hinausgeschleudert aus dem Pass. Zerschunden, zerbrochen.
Unwürdig.
Und der schlummernde Berg kehrte zurück zu seinem leisen Grollen, das unsere Nächte heimsucht, und verlangte nach einer weiteren Seele, die den Weg zu ihm wagen und ihm gegenübertreten würde.
Doch keiner wagte es.
Doch trotz seiner Gefahren, trotz des Todes, der an seinen Hängen lauerte, rief uns der Berg. Sein tiefes Grollen, wie das Murmeln eines schlummernden Ungeheuers, erfüllte die Nachtluft und drang in unsere Träume. Ein unausgesprochenes Versprechen.
Eine Gruppe Männer folgte dem Ruf. Sie wollten nicht bloß heil hindurchkommen, sondern aufsteigen, bis zum Gipfel, um herauszufinden, was der Nebel verbarg.
Der Berg grollte. Das Grollen schwoll an, hallte durch das ganze Tal. Dann: Stille, unheilvolle Stille, nur einen Herzschlag lang, ehe eine Lawine die Hänge hinabstürzte. Größer als jede zuvor. Und sie ließ nichts zurück als Tod.
Als die Wut und das Getöse verklungen waren, fanden wir zehn Leiber, hinausgeschleudert aus dem Pass. Zerschunden, zerbrochen.
Unwürdig.
Und der schlummernde Berg kehrte zurück zu seinem leisen Grollen, das unsere Nächte heimsucht, und verlangte nach einer weiteren Seele, die den Weg zu ihm wagen und ihm gegenübertreten würde.
Doch keiner wagte es.