Der Stein der Ewigkeit

Buch · 214 Wörter · The Forever Stone

Manche sagten, alles stamme aus dem Wasser, das in unseren Adern fließt und alles nährt, was wächst.
Manche sagten, alles stamme aus dem Feuer, das wärmt, härtet und verwandelt.
Manche sagten, alles stamme aus der Luft, die unsere Lungen erfüllt und die Segel treibt.
Manche sagten, alles stamme aus der Erde, dem gesegneten Schoß allen Lebens.

Doch jenseits der vier Elemente, die uns umgeben, liegt noch ein weiteres. Man kann es nicht berühren, und doch ist es unzerstörbar. Man kann es nicht hören, und doch spricht es zu uns. Man kann es nicht sehen, und doch sieht es uns. Es trägt viele Namen, doch keiner vermag es zu beschreiben.

Ich nenne es schlicht den Stein, oder Vrachos, wie es schon manche der Alten taten. Denn er ist Schwere, er ist Last, er ist Gewicht, das euch in die Tiefen von Bosheit und Verzweiflung zieht. Und wie Stein splittert, wenn er geschlagen wird, so kann auch er in Scherben zerfallen. Doch die Scherben sind scharf und gezackt; sie bohren sich leicht ins Fleisch und verderben es von innen heraus.

Suchet den Stein nicht, denn die ihn finden, werden von seiner Last erdrückt.
Kämpfet nicht wider den Stein, denn die es tun, werden selbst zu ihm.
Der Stein war, der Stein ist und wird ewig sein.

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