Marcus’ Tagebuch

Brief / Notiz · 262 Wörter · Marcus’s Journal

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Mir ist völlig klar, dass meine Forschung bezüglich der Magie – nun ja, Wahnsinn ist. Menschen wurden schon für weniger auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aber Neugier und Risiko gehen stets Hand in Hand, wie mein Vater zu sagen pflegte.

Um das Arkane wirklich studieren zu können, benötige ich Forschungsmaterial. Genauer gesagt: Bücher. In Svartrau in der Nähe vom Altenmarkt gibt es ein ganz besonderes Geschäft, wenn ich dem Gehörten Glauben schenken mag. Ein Mann namens Henrik soll eine ganze Kollektion im Angebot haben. Ich werde ihm morgen einen Besuch abstatten.

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Es ist schon komisch – in letzter Zeit ist meine Besessenheit von der Magie … ehrlich gesagt, nicht mehr nennenswert. Was mir einmal schlaflose Nächte und eine fieberhafte Gier nach Wissen bereitete, erscheint mir nun töricht, wenn nicht sogar belanglos. Das menschliche Herz ist sonderbar, nicht wahr?

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Ich mache mir Sorgen um Henrik. Er ist zu gut, zu rein … zu gutgläubig für diese Welt. Viele würden uns gerne schaden nur wegen dem, was wir sind. Und dann gibt es noch ein paar Leute aus meiner Vergangenheit, die sich noch an meine Verfehlungen erinnern könnten. Was, wenn sie mich in Svartrau fänden? Wenn sie Henrik wegen meiner Fehler etwas antun? Ich muss eine Möglichkeit finden, ihn zu schützen.

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Ich habe das Buch. Henrik wird wütend sein, dass ich es mir „ausgeliehen“ habe, aber ich entschuldige mich lieber erst, wenn er sieht, was ich für ihn getan habe. Das Armband ist dafür einfach perfekt. Und wenn ich damit fertig bin, ist Schluss mit schwarzer Magie. Schluss mit den Sorgen.

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