Ein anonymes Tagebuch

Brief / Notiz · 155 Wörter · An Anonymous Diary

Diese Welt, in der wir leben, ist ein schrecklicher Ort, von Gott und seinen Heiligen verlassen.

Die Gerüchte über Bauern, die sich gegen den Fürsten Skender verschworen, haben sich als wahr erwiesen. Von meiner Hütte aus konnte ich sehen, wie sie zum Neuntöterbruch zogen. Einige kamen sogar zu mir und wollten mich für ihre Sache gewinnen. Ich sagte nein und sie nannten mich einen Feigling. Sie hatten recht. Aber ich auch.

Ich sah alles aus der Ferne. Es war ein Gemetzel. Die Soldaten des Fürsten kamen nicht, um zu verhandeln. An diesem Tag wurde niemand begnadigt. Sie marschierten einfach weiter und metzelten alles und jeden nieder.

Und die wenigen Überlebenden? Gott … Ihre Schreie hallten stundenlang durch die Luft. Der Geruch von Blut und Tod hing tagelang über dem Land.

Ich werde mein Zuhause nie verlassen. Ich will nicht in einer Welt leben, in der solche Albträume Wirklichkeit werden. Vielleicht ist die nächste eine bessere.

Wir möchten mit Google Analytics messen, wie RaidDex genutzt wird. Dafür setzt Google Cookies und verarbeitet Nutzungsdaten – nur, wenn du zustimmst. Deine Entscheidung kannst du jederzeit unter „Cookie-Einstellungen“ am Seitenende ändern.

Datenschutz Impressum