Die Geschichte des Sangora-Tals: Teil drei

Buch · 213 Wörter · History of Vale Sangora: Part Three

Wie die Geschichte lehrt, währt keine Herrschaft ewig. Die Familie Boarescu verlor ihre Macht über das Tal, als Ovidiu Dragosti im Jahr 1263 n. Chr. in der Schlacht von Maragir ihre Truppen besiegte. Mit seinem neuen Einfluss und politischem Gewicht sorgte er dafür, dass sein Vetter Vincentiu zum amtierenden Bischof ernannt wurde.

Ovidius Herrschaft währte jedoch nicht lange. Im Jahr 1271 kam er auf einer Reise durch die Berge ums Leben, als ihn eine Lawine unter sich begrub. Sein jüngerer Bruder und Nachfolger Stelian Dragosti erwies sich als weiser Herrscher, streng, doch gerecht. Unter seiner Führung erlebte das Sangora-Tal viele Jahrzehnte der Stabilität und des wirtschaftlichen Aufschwungs.

Als Stelian im Jahre 1324 bei einem Jagdunfall starb, hofften seine Untertanen, dass der neue Fürst Skender Dragosti seinem Vater ebenbürtig sein würde. Doch diese Hoffnung sollte sich schon bald zerschlagen. Skender erwies sich als gnadenloser Herrscher. Seine Macht über das Volk war so groß, dass im Jahre 1333 ein Bauernaufstand gegen seine Herrschaft ausbrach. Dieser wurde jedoch bald am Neuntöterbruch niedergeschlagen. Alle Rebellen wurden hingerichtet.

Ein so grausames Werk verlangte nach göttlicher Vergeltung. Und diese sollte kommen. Im Jahre 1347 wurde sie durch unseren geliebten Fürsten Brencis vollstreckt, der Skender gerechterweise hinrichten ließ und dem Sangora-Tal Frieden und Wohlstand zurückbrachte. Möge seine Herrschaft ewig währen.

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