Der Blutbund: Über die Sünde der Eifersucht

Buch · 156 Wörter · Blood Covenant: On the Sin of Envy

Es ist nur natürlich, unsere Herren, die Vrakhiri, zu beneiden. Sie leben ewig, ihre Stärke gleicht der Goliaths, ihre List der Davids.

Viele träumen davon, unserem Fürsten unter dem Mond zu dienen. Doch denkt daran: Nur wenige werden je für diese Gnade in Betracht gezogen, und noch weniger empfangen sie. Denn um einen neuen Vrakhir zu erschaffen, muss sein Schöpfer einen Teil von sich selbst aufgeben – und von seiner Macht.

Manche beneiden die Vrakhiri so sehr und begehren ihre Macht mit solcher Inbrunst, dass sie versuchen, sich aus eigenem Willen ihrem gesegneten Geschlecht anzuschließen. Sie suchen nach den Zähnen von Vrakhiri mit der gottlosen Absicht, sie sich tief in ihre verdorbenen Herzen zu stoßen.

Doch aus solch einem frevelhaften Akt kann kein gutes Ende erwachsen. Nein, statt zu gottgleichen Vrakhiri zu werden, verwandeln sich diese Verlorenen in geistlose Muroni, eine gerechte Strafe und eine Mahnung an alle anderen. Vergesst nie: Wir sind zum Gehorsam geboren.

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