Ach, hätte ich doch meine Farben und eine richtige Leinwand bei mir. Ich sehne mich danach, das Sangora-Tal zu malen: den Himmel bei Sonnenuntergang, die Wiesen, jenen Berg am Horizont, den ich von meiner bescheidenen Hütte aus sehe. Andere sehen nur Felsen, doch ich, Jacopo da Rimini, sehe einen Wolf. Ein mächtiges Tier, ruhend, das Tal überblickend. Doch sein Kopf ist zu mir gedreht, als würde er überlegen, sich auf mich zu stürzen und mich in seinem grausamen Maul zu packen.
Die Natur des Sangora-Tals ist ein Wunder, doch seine Menschen besitzen keinerlei künstlerisches Gespür, bei Gott. Ich besuchte die größte Stadt des Tals, Svartrau, und obwohl ich dort einige architektonische Kuriositäten sah, wurde mir klar, wie weit ich von der Pracht der Lombardei entfernt bin. Doch zurückkehren kann ich nicht … Das Haus Malatesta hat lange Arme und ein unerschütterliches Gedächtnis.
Also werde ich wohl hier alt werden, träumend von den Gemälden, die ich hätte erschaffen können. Oder vielleicht erwacht der Wolf eines Tages wirklich zum Leben … und das ist dann das Ende von Jacopo da Rimini.
Die Natur des Sangora-Tals ist ein Wunder, doch seine Menschen besitzen keinerlei künstlerisches Gespür, bei Gott. Ich besuchte die größte Stadt des Tals, Svartrau, und obwohl ich dort einige architektonische Kuriositäten sah, wurde mir klar, wie weit ich von der Pracht der Lombardei entfernt bin. Doch zurückkehren kann ich nicht … Das Haus Malatesta hat lange Arme und ein unerschütterliches Gedächtnis.
Also werde ich wohl hier alt werden, träumend von den Gemälden, die ich hätte erschaffen können. Oder vielleicht erwacht der Wolf eines Tages wirklich zum Leben … und das ist dann das Ende von Jacopo da Rimini.