Ich nahm ein Pergamentstück an mich, das eins der Monster verloren hatte. Außerdem habe ich ein Kohlestück. Ich würde ja mit meinem Blut schreiben, aber das ist so gut wie alle. Mir ist kalt. Jeden dritten Tag kommen sie und öffnen mir die Venen, wonach ich mich nicht bewegen kann. So geht das nicht mehr weiter. Aus den anderen Käfigen höre ich das entsetzte Geschrei. Wäre ich stark genug, würde ich mir den Kopf an den Gitterstäben zerschmettern. Hoffentlich ist es bald vorbei. Alois im Nebenkäfig ist gestern gestorben. Sie haben ihn totgetrunken ... offenbar ärgert sie das, denn ich habe sie in ihrer seltsamen Sprache streiten hören.
Heute früh haben sie neue Menschen gebracht. Man könnte sagen, es ist Frischblut-Nachschub eingetroffen. Die Leute haben keine Ahnung, was sie erwartet. Mein einziger Trost ist es, dass ich es schon weiß und den Schrecken, als sie das erste Mal zu mir kamen, nicht noch einmal erleben muss. Ich wusste nicht, was sie vorhatten, bis sie ihre glänzenden Instrumente rauszogen. So ein schönes Metall habe ich noch nie gesehen - mein Blut glänzte violett-silbrig daran ...