Die meistgesuchte Frau Redaniens
Redania's Most Wanted
Nebenquest
Novigrad empfohlen ab Stufe 12
Auf der Weltkarte
Aus dem Journal
Schach ist das Spiel der Könige, so heißt es. Und Radovid bestätigte dies bei seinem Treffen mit Geralt gleich doppelt - zuerst, indem er eine Partie gegen den Hexer spielte, und dann, indem er versuchte, Geralt wie einen Bauern einzuspannen. Der gewünschte Zug? Hexer schlägt Zauberin: Radovids Spionen zufolge gab es in den Elfenruinen vor Novigrad Spuren der Anwesenheit von Philippa Eilhart. Geralt sollte sie von dort holen. Üblicherweise ließ der Hexer sich nicht auf Schachbrettern herumschieben, doch er schuldete Radovid einen Gefallen - und hatte seine eigenen Gründe, aus denen er Philippa finden wollte.
Geralt fand Philippas Versteck und durchsuchte es. Obwohl ihre Spuren wirklich überall waren, hatte die Zauberin selbst schon lange den Standort gewechselt. Ein Gegenstand allerdings war zurückgeblieben, der sich als höchst wertvoll erweisen konnte - ein beschädigter Kristall aus Philippas Megaskop. Der Hexer wusste, dass dieser Stein unbezahlbare Informationen über die Aktionen der Zauberin enthüllen konnte, wenn man ihn kundig untersuchte. Damit stand er vor der Wahl - sollte er den Kristall Radovid oder lieber einer Verbündeten Philippas aushändigen?
Geralt brachte den Kristall zu Yennefer. Ein wenig Magie, und sie entlockte dem Stein ein Fragment des letzten Gesprächs zwischen Philippa und Margarita Laux-Antille. Daraus ging hervor, dass die von Radovid geblendete Philippa versuchte, ihre Sehkraft zurückzuerlangen, und dass die beiden Zauberinnen planten, die Loge der Zauberinnen wieder ins Leben zu rufen.
Je nach Ausgang: … Geralt brachte den Kristall zu Triss. Ein wenig Magie, und sie entlockte dem Stein ein Fragment des letzten Gesprächs zwischen Philippa und Margarita Laux-Antille. Daraus ging hervor, dass die von Radovid geblendete Philippa versuchte, ihre Sehkraft zurückzuerlangen, und dass die beiden Zauberinnen planten, die Loge der Zauberinnen wieder ins Leben zu rufen.
Der Hexer fand, dass es am besten war, wenn diese Informationen Radovid nicht zu Ohren kamen. Er ließ den Stein daher bei Yennefer.
Je nach Ausgang: … Er ließ den Stein daher bei Triss.
Vielleicht aus Pflichtbewusstsein, vielleicht auch in der Hoffnung, wenigstens einen Teil der versprochenen Belohnung zu erhalten, kehrte Geralt zu Radovid zurück und erzählte ihm, was er in Philippas Versteck gefunden hatte. Der König war mit dem Resultat der Nachforschungen offensichtlich unzufrieden und entließ den Hexer. Leider erhielt Geralt nicht mal eine Aufwandsentschädigung ...
Geralt traf Radovids Männer am Eingang zu Philippas Versteck. Sie verlangten den magischen Kristall und versicherten, sie würden ihn dem König persönlich aushändigen. Widerstrebend kam Geralt ihrer Aufforderung nach.
Geralt kehrte wie vereinbart zu Radovid zurück und händigte ihm den Stein aus Philippas Megaskop aus. Der König hatte zwar gehofft, dass der Hexer ihm eine Zauberin statt eines beschädigten Mineralienklumpens bringen würde. Doch er wusste Geralts Anstrengungen zu schätzen und zahlte ihm seine Belohnung.
Geralt hatte den Kristall zwar Radovids Männern übergeben, doch er beschloss, den König dennoch aufzusuchen und von seinem Fund in Philippas Versteck zu berichten. Da er jedoch keinen Beweis für seine Worte hatte, verweigerte Radovid ihm die Belohnung und schickte ihn mit einem unangenehmen Grinsen fort.
Geralt wollte zwar wissen, was aus Philippa geworden war, aber die Aussicht, deswegen durch moderige und zweifellos mit Fallen gespickte Elfenruinen zu steigen, schien ihm nicht sehr verlockend. Auch die Vorstellung, sich als bezahlter Scherge des redanischen Königs zu betätigen, behagte ihm nicht. Er verwarf daher den Auftrag und kümmerte sich um wichtigere Angelegenheiten.
Der Hexer zögerte lange mit der Entscheidung, was mit dem Kristall geschehen sollte. So lange, dass er ihn ganz vergaß. So erfuhr er nie, welche Mysterien der beschädigte Teil des Megaskops barg.