
Orianna
Blood and Wine
Aus dem Journal
Auf der Soiree der Mandragora traf Geralt auf Orianna, eine von vielen Künstlern vor Ort geschätzte Mäzenin. Diese Frau hatte etwas an sich, das bei den meisten in ihrer Gegenwart ein Gefühl des Unbehagens auslöste. Sie konnte die eiserne Disziplin des Hexers nicht durchbrechen, doch sie machte auf ihn nicht den Eindruck einer gewöhnlichen Aristokratin - und sein Eindruck täuschte ihn nur selten.
Regis' charismatische Freundin entpuppte sich ebenfalls als Vampir, allerdings weitaus weniger zivilisiert und menschlich als Regis. Mit Erschrecken stellte der Hexer fest, dass sie ein Waisenhaus außerhalb der Stadt ihr Eigen nannte, das sie als eine Art Blutbank nutzte und immer aufsuchte, wenn ihr Blutdurst sie dazu zwang. Dann saugte sie einem der Waisenkinder etwas Blut ab. Geralt schwor sich, falls sie sich ein weiteres Mal treffen sollten ...