
Dijkstra
Gwint-Gegner (Nördliche Königreiche)
Aus dem Journal
Die Person, die sich als Sigi Reuven ausgab, war kein geringerer als Sigismund Dijkstra, der ehemalige Kopf der Spezialverbände Redaniens und ein Mann, mit dem Geralt und ich in der Vergangenheit viel zu tun gehabt hatten. Er war bei König Radovid in Ungnade gefallen und viele Jahre lang hatte man nichts von ihm gehört. Schließlich war er aus den Schatten aufgetaucht, doch statt sich in die hohen politischen Machenschaften einzumischen, begab er sich tief in den kriminellen Untergrund - und tauchte sehr schnell wieder als einer der führenden Persönlichkeiten auf.
Obwohl er es nicht zeigte, respektierte Dijkstra Geralt auf seine eigene Art und Weise - doch bei der Erinnerung an ihr letztes Zusammentreffen musste er jedes Mal schmerzlich das Gesicht verziehen. Die beiden waren beim Aufstand von Thanedd aufeinandergetroffen und Geralt hatte die Pattsituation schnell behoben, indem er Dijkstra kurzerhand das Bein brach.
Es wäre ein Leichtes, ein packendes Abenteuer über die Lebensgeschichte dieses Spions zu schreiben. Als Opfer der Intrigen Philippa Eilharts sah er sich gezwungen, Hals über Kopf aus Redanien zu fliehen - sonst hätten ihm Meuchelmörder seinen Kopf streitig gemacht. Eine Zeit lang suchte er Zuflucht in fernen Ländern, kehrte aber schließlich wieder in die freie Stadt Novigrad zurück.
Da Dijkstra sich Geralts außergewöhnlicher Fähigkeiten bewusst war, bat er ihn, ihm bei der Suche nach seinem gestohlenen Schatz behilflich zu sein. Obwohl Geralt wusste, wer dafür verantwortlich war, gab er sein Wissen nicht preis und forschte weiter, als ob ihm der Fall nach wie vor ein absolutes Rätsel wäre.
Obwohl der Hexer die Rolle, die ich bei dem Schatzraub gespielt hatte, mit keinem Wort erwähnte, konnte Dijkstra seine Unehrlichkeit spüren - und brachte sehr deutlich zum Ausdruck, wie sehr es ihm missfiel, zum Narren gehalten zu werden.
Obwohl Dijkstra den verfolgten Magiern nicht aus reiner Herzensgüte half, war Triss sehr froh über seine Hilfe, da sich dies für den Erfolg des Unterfangens als unerlässlich herausstellte.
Dijkstra war zwar gegen die Verfolgung der Magier in der Stadt, aber bei Philippa Eilhart war er bereit, eine Ausnahme zu machen. Er hatte seiner einstigen Freundin nie verziehen, dass sie ihn verraten hatte und anschließend umbringen wollte. Unglücklicherweise brauchte Geralt Philippa lebend - und ließ mit sich in diesem Punkt nicht verhandeln. Er wendete daraufhin eine alte und bereits bewährte Methode an - und brach Dijkstra das andere Bein.
Je nach Ausgang: … Er hatte seiner einstigen Freundin nie verziehen, dass sie ihn verraten hatte und anschließend umbringen wollte. Unglücklicherweise brauchte Geralt Philippa lebend - und wusste, wie er sie befreien konnte. Obwohl Dijkstra nach Rache dürstete, war er bereit, für wertvolle Informationen von seinem Vorhaben abzulassen.
Wer gedacht hatte, Dijkstra hätte seine Verbindungen zu den politischen Schwindlern und Ränkeschmieden gekappt, der irrte sich gewaltig. Seine große Rückkehr sollte mit einer patriotischen Tat einhergehen, die Redanien aus der Herrschaft eines Verrückten befreite - der Ermordung von König Radovid.
Wie ein erfahrener Drachentöter einst sagte, sind schon häufiger Köpfe gerollt, nachdem der Drache getötet, der Met in Strömen geflossen und das Lagerfeuer angezündet worden war. Denn sobald es daran ging, den Schatz aufzuteilen, verwandelten sich die Monstertöter häufig in Menschenschlächter. So wie nach der Ermordung Radovids, als Dijkstra versuchte, die Bedingungen der Vereinbarung zu brechen und Thaler und Vernon zu ermorden. Dijkstra rechnete damit, dass Geralt in dieser Angelegenheit seine Neutralität als Hexer wahren würde - was sich allerdings als tödlicher Fehler herausstellte.
Je nach Ausgang: … Denn sobald es daran ging, den Schatz aufzuteilen, verwandelten sich die Monstertöter häufig in Menschenschlächter. So wie nach der Ermordung Radovids, als Dijkstra versuchte, die Bedingungen der Vereinbarung zu brechen und seine Verbündeten zu ermorden, die mit Nilfgaard verhandeln wollten. Mit diesem Schachzug erreichte der ehemalige Spion sein Ziel, sich in eine Position zu bringen, die es ihm erlaubte den Krieg gegen Nilfgaard fortsetzen zu können.
Gwint-Kartensatz 24
Foltest – Der Anführer des Nordens
Johan Natalis
Katapult
Katapult
Ballista
Ballista
Belagerungsturm
Tribok
Tribok
Heilerin des Gr. Fähnleins
Keira Metz
Blaue Streifen
Yarpen Zigrin
Kaedwen-Belagerungsexp.
Redanischer Fußsoldat
Thaler










