Medikus I – Anleitung

Überlegenes Lehrbuch · Medicus I Manual

Medikus I – Anleitung

Ein Handbuch für Soldaten. Schaltet eine neue Fähigkeit zum Einlösen im Entwicklungsbaum frei.

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Kapitel

Der Bauch des Soldaten, Teil 1

Wiewohl Krieg und Hunger oft Hand in Hand kommen, ist ein Soldat mit leerem Magen nur äußerst eingeschränkt kriegstauglich. Wie jeder Kommandant weiß, verliert die Truppe ihren Kampfgeist, wenn sie zu lange nichts in den Magen bekommt. Und wie jeder Krieger weiß, muss er, um im Kampfe zu bestehen, jederzeit etwas zu essen bei sich tragen. Denn im Zweifel ist eine kurze Atempause während des Gefechts seine einzige Gelegenheit, sich zu stärken. Dabei sollte der Soldat Art der Nahrung weise wählen. Auf keinen Fall taugt solche, die ihn träge oder müde macht.

Der Bauch des Soldaten, Teil 2

Die Spartaner hatten in der Kriegskunst bekanntermaßen auf jedes Problem eine Antwort, so auch auf die Frage einer geeigneten Feldmahlzeit für Krieger. Sie nannten sie „mélas zomós“, die schwarze Suppe. Aufschlussreicher ist allerdings ihr zweiter Name, „haimatía“. Der Name dieser „Blutsuppe“ ist dabei wörtlich zu nehmen, bestand sie doch aus gekochtem Schwein, Blut und Salz. Die Spartaner, die sie auf ihren Feldzügen aßen, beschrieben sie als äußerst nahrhaft. Doch sie ist nicht die einzige überlieferte Kriegermahlzeit aus alter Zeit. Die Soldaten der Griechen auf dem Feldzug gegen Troja aßen „itrion“, eine Art Kuchen aus Honig und Sesam. Was ich sagen möchte: In der langen, blutigen Geschichte des Kämpfens haben gute Krieger schon immer Sorge dafür getragen, nicht hungrig kämpfen zu müssen – mitunter sogar mit einem Imbiss während des Kampfes.

Der Bauch des Soldaten, Teil 3

Hierbei spreche ich natürlich von großen Armeen und langen militärischen Feldzügen. In von kleinen Kämpfen geprägten Tagen wie diesen muss der gute Soldat seine Verpflegung oft selbst in die Hand nehmen. Als ich unter dem Banner von Fürst Boarescu kämpfte, wusste ich zum Beispiel nie, wann der nächste Kampf auf mich wartete. Meist ging es gegen jene, die versuchten, die Silberminen des Sangora-Tals an sich zu reißen. So musste ich allzeit bereit sein, und meine Taschen waren stets gefüllt mit kleinen Bissen, die ich mir zwischendurch in den Mund schieben konnte. Etwas Brot ein paar Palatschinken, ein oder zwei Äpfel … Nichts davon braucht viel Platz oder Vorbereitung. Aber glaubt mir, Ihr werdet mehr als dankbar dafür sein, wenn ihr euch vor dem Frühstück unversehens in einem Scharmützel wiederfindet!

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