Torheit eines Helden, Teil 1

Buch · 134 Wörter · A Hero's Folly, part 1

Als er in den Silberstrom trat, wusste Euhemeros, dass sich sein Leben für immer verändern würde. Die Najaden waren unberechenbare Wesen, doch sagten sie stets die Wahrheit. Und er hatte seinen Teil der Verabredung erfüllt: Der Hippokamp, dessen plumpe Witze sie so oft beleidigt hatten, lag nun, erschlagen durch seine Hand, tot am Boden. Im Gegenzug durfte Euhemeros nun in dem Strom baden, den die Najaden bewachten. Und wie er in seine Wasser hineinwatete, spürte er, wie die Urkräfte ihn durchzuckten. Von diesem Tag an hatte er, gottgleich, magische Kräfte. Und jedes Mal, wenn er sie benutzte, wuchsen sie und erlaubten ihm noch größere Zauber. Er war dazu bestimmt, einer der ganz großen Helden zu werden. Was er jedoch nicht wusste: Indem er den armen Hippokamp erschlagen hatte, hatte er sein Schicksal bereits besiegelt.

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