Pfad des Erretters, Teil 2

Buch · 141 Wörter · Saviour’s Walk, part 2

Radu Dobrescu marschierte weiter und hielt nur inne, um ein paar Stunden Schlaf zu finden. Seine Stiefel füllten sich mit Blut, der Schmerz in seinen Beinen war zu einem brennenden Feuer geworden. Doch er wankte nicht. Er ging immer weiter und konzentrierte sich ganz auf seine Aufgabe. Selbst als sein rechtes Knie schließlich nachgab, fand er einen Stock, auf den er sich stützen konnte, und setzte seinen Todesmarsch fort.

Dobrescu erreichte Sangora innerhalb von sechs Tagen nach seinem Aufbruch in Buda. Er war ausgemergelt, atmete schwer und schlurfte wie eine untote Kreatur aus einer Gruselgeschichte. Doch er hielt nicht inne. Radu fand seine und Dragostis Kameraden, versammelte sie und weihte sie in seinen Plan zur Befreiung ihres Herren ein. Schließlich hatte er während dessen, was heute als der „Pfad des Erretters“ bekannt ist, mehr als genug Zeit gehabt, darüber zu sinnieren.

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