Bis eines Tages ein junger Knabe sich im Wald verirrte und am Fuße des Berges ankam. „Er singt zu mir“, sagte er, „er ruft mich mit Liedern“.
Kein Grollen, kein Beben. Ein Lied. Da wussten wir: Er war es, der Auserwählte, den der Berg erwartete, dessen Fehlen ihn in den Wahnsinn trieb. Wir bereiteten ihn auf die Reise vor, die er allein antreten musste. Und wir schickten ihn fort, um jene Wunder zu erblicken, die uns auf ewig verborgen blieben.
Zehn Tage und zehn Nächte wollten wir am Beginn des Passes auf seine Rückkehr warten. Als er aus unserem Blickfeld entschwand, verklang das Grollen. Doch es war nicht die Ruhe vor dem Sturm. Keine Lawine folgte. Nur ein sanftes Lied, getragen vom Wind.
Die Tage vergingen, und mit ihnen die Nächte, doch es gab keine Spur des Knaben. Er gehörte nicht länger zu uns. Er würde niemals zurückkehren. Der Berg hatte ihn gerufen und aufgenommen; die Nebel waren nun sein Zuhause. Wir nannten den Berg von da an Mirceasberg, nach seinem Namen.
Von diesem Tage an führte der Knabe die Wanderer durch Stürme und schützte sie vor dem fallenden Schnee, sodass sie lebend das andere Ende des Passes erreichten.
Das Grollen des Berges verstummte und wir wagten nie mehr, den Gipfel zu erklimmen. Ein Pakt war geschlossen zwischen uns und ihm.
Und es gab fortan kein Sterben mehr im Pass des Berges.
Kein Grollen, kein Beben. Ein Lied. Da wussten wir: Er war es, der Auserwählte, den der Berg erwartete, dessen Fehlen ihn in den Wahnsinn trieb. Wir bereiteten ihn auf die Reise vor, die er allein antreten musste. Und wir schickten ihn fort, um jene Wunder zu erblicken, die uns auf ewig verborgen blieben.
Zehn Tage und zehn Nächte wollten wir am Beginn des Passes auf seine Rückkehr warten. Als er aus unserem Blickfeld entschwand, verklang das Grollen. Doch es war nicht die Ruhe vor dem Sturm. Keine Lawine folgte. Nur ein sanftes Lied, getragen vom Wind.
Die Tage vergingen, und mit ihnen die Nächte, doch es gab keine Spur des Knaben. Er gehörte nicht länger zu uns. Er würde niemals zurückkehren. Der Berg hatte ihn gerufen und aufgenommen; die Nebel waren nun sein Zuhause. Wir nannten den Berg von da an Mirceasberg, nach seinem Namen.
Von diesem Tage an führte der Knabe die Wanderer durch Stürme und schützte sie vor dem fallenden Schnee, sodass sie lebend das andere Ende des Passes erreichten.
Das Grollen des Berges verstummte und wir wagten nie mehr, den Gipfel zu erklimmen. Ein Pakt war geschlossen zwischen uns und ihm.
Und es gab fortan kein Sterben mehr im Pass des Berges.