In all meinen Jahren der Vogelbeobachtung im Sangora-Tal und darüber hinaus habe ich noch nie ein Exemplar wie jenes gesehen, das ich neulich über Greifberg erspäht habe. Es erhebt sich besonders eifrig nach Sonnenuntergang in die Lüfte und breitet dabei seine Schwingen weit aus – oh, wie weit diese Schwingen reichen! Die vergangene Woche habe ich selbst auf einem Balkon ausgeharrt, in der Hoffnung auf eine weitere Sichtung und darauf, dass eine Taube oder ein Spatz nahe genug vorbeifliegt, um einen Größenvergleich anzustellen. Ich schwöre, das Wesen ist mindestens hundertmal größer als beide!
Doch leider scheint der gewaltige Vogel andere Tiere zu vertreiben, sodass mir nur meine eigenen Schätzungen von Körpergröße und Flügelspannweite bleiben. Ich habe begonnen, Skizzen anzufertigen und versuche, seine Gestalt so genau wie möglich festzuhalten, wobei ich jedes Mal neue Details ergänze, wenn ich ihn in einer anderen Haltung oder Bewegung beobachte.
Das Seltsamste ist jedoch: Trotz meiner beinahe besessenen Beobachtung habe ich ihn kein einziges Mal jagen oder fressen sehen. Wovon ernährt er sich wohl? Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. Vielleicht werde ich erst wieder Ruhe finden, wenn ich einen Weg entdecke, mich dem Vogel zu nähern und seine Geheimnisse zu ergründen.
Doch leider scheint der gewaltige Vogel andere Tiere zu vertreiben, sodass mir nur meine eigenen Schätzungen von Körpergröße und Flügelspannweite bleiben. Ich habe begonnen, Skizzen anzufertigen und versuche, seine Gestalt so genau wie möglich festzuhalten, wobei ich jedes Mal neue Details ergänze, wenn ich ihn in einer anderen Haltung oder Bewegung beobachte.
Das Seltsamste ist jedoch: Trotz meiner beinahe besessenen Beobachtung habe ich ihn kein einziges Mal jagen oder fressen sehen. Wovon ernährt er sich wohl? Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. Vielleicht werde ich erst wieder Ruhe finden, wenn ich einen Weg entdecke, mich dem Vogel zu nähern und seine Geheimnisse zu ergründen.