Ein Jahr, nachdem die erste Zikkurat in Urduk erbaut worden war, sandte der grausame Gott abermals eine Seuche über die Menschen. Sein mächtiger Sprössling, ein Vrakhir namens Manesh, fuhr in einem Sturm aus blutroten Blitzen auf die Erde herab. Und nur Asser, der Priesterkönig von Urduk, hatte den Mut, sich dem Dämon zu stellen. Er kämpfte tapfer, doch er wurde zerschmettert. Manesh riss Asser das Herz heraus, zerstückelte ihn und sandte die Teile seines Leibes in alle vier Himmelsrichtungen. Und so wurde er selbst König von Urduk.
Assers Gemahlin, die Hohepriesterin Naneka, weinte drei Monde lang. Ihre Tränen ließen den Fluss ein zweites Mal in jenem Jahr über die Felder treten. Doch dann erschien Sheema ihr im Traum und sprach zu ihr, was zu tun sei. Naneka reiste in die Berge und flehte die Geister des Windes um Hilfe an. Und sie wurde erhört. Die Geister halfen ihr, Assers Leib wiederzufinden und zusammenzusetzen, und sie gaben ihr auch einen Zahn, der Manesh geraubt worden war. Mit diesem Zahn und der Kraft ihrer Zauber erweckte Naneka Asser erneut zum Leben. Zu schwach, um Manesh entgegenzutreten, war er doch stark genug, sich mit Naneka zu vereinen. Bald darauf verschied er abermals, doch schon nach kurzer Zeit gebar Naneka einen Sohn, dem sie den Namen seines Vaters gab.
Viele Jahre später, als der junge Asser zu einem Mann herangewachsen war, ergriff er das Schwert seines Vaters und erschlug Manesh in einem Zweikampf auf der Spitze der Zikkurat von Urduk. Und obgleich das Warten lang gewesen war, ward endlich der Friede wiederhergestellt und währte über Jahrhunderte hinweg.
Assers Gemahlin, die Hohepriesterin Naneka, weinte drei Monde lang. Ihre Tränen ließen den Fluss ein zweites Mal in jenem Jahr über die Felder treten. Doch dann erschien Sheema ihr im Traum und sprach zu ihr, was zu tun sei. Naneka reiste in die Berge und flehte die Geister des Windes um Hilfe an. Und sie wurde erhört. Die Geister halfen ihr, Assers Leib wiederzufinden und zusammenzusetzen, und sie gaben ihr auch einen Zahn, der Manesh geraubt worden war. Mit diesem Zahn und der Kraft ihrer Zauber erweckte Naneka Asser erneut zum Leben. Zu schwach, um Manesh entgegenzutreten, war er doch stark genug, sich mit Naneka zu vereinen. Bald darauf verschied er abermals, doch schon nach kurzer Zeit gebar Naneka einen Sohn, dem sie den Namen seines Vaters gab.
Viele Jahre später, als der junge Asser zu einem Mann herangewachsen war, ergriff er das Schwert seines Vaters und erschlug Manesh in einem Zweikampf auf der Spitze der Zikkurat von Urduk. Und obgleich das Warten lang gewesen war, ward endlich der Friede wiederhergestellt und währte über Jahrhunderte hinweg.