Gruftweiber

Gruftweiber

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Aus dem Journal

Was die Feuerbestattung angeht, können die Menschen von den Gnomen lernen. Draußen in den Feldern Leichen zu vergraben - das ist, als würde man den Monstern einen Teppich ausrollen! Wenn es nur Ghule sind, die sie erschnüffeln, mag es ja gehen - die fressen sich einfach voll und ziehen weiter. Aber wenn es - mögen es die Götter verhüten - ein Gruftweib ist, das da fressen kommt, dann nehmen die Probleme kein Ende.
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Jacques de Villepin, Akademie von Oxenfurt

Wenige Monster tragen so passende Namen wie Gruftweiber. Man errät, dass sie alten, krummen Frauen ähneln, die sich bei Friedhöfen und Schlachtfeldern herumtreiben. Gruftweiber fressen Leichen, vor allem das verwesende Knochenmark, das sie mit ihren langen, fühlerartigen Zungen aus den Knochen lutschen. Wenn ein Gruftweib alle Leichen in Reichweite gefressen hat, fängt es an, Menschen zu töten. Diese vergräbt es auf dem Friedhof und wartet, bis die Verwesung einsetzt.

Gruftweiber setzen ihre Zungen auch dazu ein, ihre Opfer zu packen oder zu prügeln. Die Klauen sind wie geschaffen zum Ausbuddeln von Leichen und zum Zerreißen von Fleisch. Gruftweiber wirken zwar tollpatschig, bewegen sich und attackieren aber mit hohem Tempo. Bisweilen reichen sogar die Reflexe von Hexern nicht aus, um ihren Hieben auszuweichen.

Gruftweiber zeigen Territorialverhalten. Ihre Lager in der Nähe von Begräbnisstätten sind Karikaturen menschlicher Behausungen. Nachts machen sie Jagd auf Reisende in Reichweite oder Trauernde, die so in ihrem Kummer versunken sind, dass ihnen der Sonnenuntergang entgeht. Selten jagen besonders hungrige Gruftweiber auch tagsüber. Sie sind dann aber weniger gefährlich, weil sie von Sonnenlicht deutlich geschwächt werden.

Beute

Prozent = Chance je Fund. Dazu kommen allgemeine Beute und Gegenstände, die von der Stufe abhängen.

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