Vorfallbericht – BD-Therapie (Obergeschoss)
„Vorfallbericht – BD-Therapie (Obergeschoss)“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077.
Text
GEFÄNGNISBEHÖRDE
GEFÄNGNIS VON NIGHT CITY– ABTEILUNG FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT
Vorfallbericht
Insassennr.: P-43188
Gefängnisbedrohungskategorie: Hoch
Ort des Vorfalls: BD-Therapieflügel, Obergeschoss, Wartezimmer Delta
Art des Vorfalls: Selbsttötung
PATIENTENGESCHICHTE
Der Patient durchlief siebenundvierzig (47) Braindance-Rehabilitationssitzungen über sechs Monate hinweg, nachdem er zahlreiche gewalttätige Verbrechen im Gefängnis begangen hatte. In der Standarddokumentation nach den Sitzungen wurde festgehalten, dass der Patient behauptete, die Therapie würde ihn „in wen anders verwandeln“ und „dunkle Flecken in mir aufreißen“. Diese und ähnliche Aussagen traten immer häufiger auf, obwohl neurologische Scans innerhalb akzeptabler Parameter blieben und es keine sichtbaren Hinweise auf Cyberpsychose oder neuralen Verfall gab.
Der Patient legte zunehmenden Widerstand gegen seine Behandlung, emotionale Anfälle und eine Besessenheit mit der angeblichen Zerstörung seiner Persönlichkeit an den Tag. Das klinische Personal schätzte diese Überzeugungen als Wahnvorstellungen ein, die bei Rehabilitationsangst oft auftreten.
DER VORFALL
Um ca. 09:13 Uhr benutzte der Patient beim Warten auf seine nächste Braindance-Sitzung ein nicht genehmigtes scharfes Metallstück unbekannten Ursprungs, um sich selbst zu verletzen. Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen, wie der Patient wiederholt mit dem angespitzten Metallstück tiefe Wunden an seinem Nacken verursacht und dabei sagt: „Ich bin frei.“ Der Tod trat durch erheblichen Blutverlust ein, bevor medizinische Hilfe geleistet werden konnte.
SCHLUSSFOLGERUNG
Den Ermittlungen zufolge war der Suizid des Patienten das Ergebnis einer bereits bestehenden antisozialen Erkrankung, die durch Wahnvorstellungen aufgrund des Widerstands gegen die Methoden der Rehabilitationstherapie verschlimmert wurde.
Es gibt keinerlei Hinweise auf Fehlverhalten von Mitarbeitern oder nicht autorisierte Braindance-Protokolle.
GEFÄNGNIS VON NIGHT CITY– ABTEILUNG FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT
Vorfallbericht
Insassennr.: P-43188
Gefängnisbedrohungskategorie: Hoch
Ort des Vorfalls: BD-Therapieflügel, Obergeschoss, Wartezimmer Delta
Art des Vorfalls: Selbsttötung
PATIENTENGESCHICHTE
Der Patient durchlief siebenundvierzig (47) Braindance-Rehabilitationssitzungen über sechs Monate hinweg, nachdem er zahlreiche gewalttätige Verbrechen im Gefängnis begangen hatte. In der Standarddokumentation nach den Sitzungen wurde festgehalten, dass der Patient behauptete, die Therapie würde ihn „in wen anders verwandeln“ und „dunkle Flecken in mir aufreißen“. Diese und ähnliche Aussagen traten immer häufiger auf, obwohl neurologische Scans innerhalb akzeptabler Parameter blieben und es keine sichtbaren Hinweise auf Cyberpsychose oder neuralen Verfall gab.
Der Patient legte zunehmenden Widerstand gegen seine Behandlung, emotionale Anfälle und eine Besessenheit mit der angeblichen Zerstörung seiner Persönlichkeit an den Tag. Das klinische Personal schätzte diese Überzeugungen als Wahnvorstellungen ein, die bei Rehabilitationsangst oft auftreten.
DER VORFALL
Um ca. 09:13 Uhr benutzte der Patient beim Warten auf seine nächste Braindance-Sitzung ein nicht genehmigtes scharfes Metallstück unbekannten Ursprungs, um sich selbst zu verletzen. Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen, wie der Patient wiederholt mit dem angespitzten Metallstück tiefe Wunden an seinem Nacken verursacht und dabei sagt: „Ich bin frei.“ Der Tod trat durch erheblichen Blutverlust ein, bevor medizinische Hilfe geleistet werden konnte.
SCHLUSSFOLGERUNG
Den Ermittlungen zufolge war der Suizid des Patienten das Ergebnis einer bereits bestehenden antisozialen Erkrankung, die durch Wahnvorstellungen aufgrund des Widerstands gegen die Methoden der Rehabilitationstherapie verschlimmert wurde.
Es gibt keinerlei Hinweise auf Fehlverhalten von Mitarbeitern oder nicht autorisierte Braindance-Protokolle.