
Udalryk
Aus dem Journal
Jarl Udalryk war, milde formuliert, eine rätselhafte Figur. Eine mysteriöse Krankheit umgab ihn und veranlasste andere, seine Gesellschaft zu meiden.
Geralt kam nicht umhin, festzustellen, dass Udalryk sich tatsächlich seltsam benahm. Oft murmelte der Jarl etwas vor sich hin und zeigte eine unterdrückte Panik, als lebe er in ständiger Angst vor irgendetwas oder irgendjemandem.
Das Gespräch unter vier Augen zwischen dem Hexer und dem Jarl bestätigte die Gerüchte. Udalryk war überzeugt, dass die Götter zu ihm sprachen, ihm prophetische Träume sandten und Opfer von ihm verlangten.
Die Kunde vom Streit zwischen Udalryk und seinem Bruder Aki um das Familienschwert warf ein neues Licht auf die mysteriösen Probleme des Jarls. Die Stimmen, die er hörte, verlangten Selbstverletzungen, was auf das Wirken eines rachsüchtigen Geists hinwies.
Udalryks Wahn verschlimmerte sich immer weiter, und er riss sich selbst ein Auge heraus, um für nicht näher bezeichnete Sünden zu büßen.
Schließlich waren es Geralts Entschlossenheit und seine Schwertkunst, die den Jarl von der Erscheinung befreiten, welche ihn plagte. So fand Udalryk endlich Frieden.
Je nach Ausgang: … Schließlich war es die Erfindungsgabe von Cerys, die Udalryk von der Erscheinung befreite, welche ihn plagte. So fand der Jarl endlich Frieden.